Was ist Hypnose

Was funktioniert eigentlich Hypnose?

Von Werner J. Meinhold 01.04.1944 – 17.10.2019

Inhaltsverzeichnis der nachfolgenden Ausführungen:

Was ist eigentlich die Hypnose?

Was wir als Hypnose (griech.: Schlaf) bezeichnen, sind meinen Forschungen zufolge die Bewusstseinsebenen der entwicklungsgeschichtlich alten Gehirnbereiche.

Sie sind dem Wachsein verwandter als dem Schlaf. Hypnose ist der wirkungsvollste und zugleich am meisten unterschätzte bzw. falsch eingeschätzte Bewusstseinszustand.

Jedes menschliche Gehirn befindet sich zu jeder Zeit anteilmäßig in Hypnose, ohne dass man es bemerkt. Dies bedeutet, dass sowohl der gehirninterne Informationsfluss als auch die externe Kommunikation, bis hin zum Bewusstsein, zum Fühlen, Denken, Wollen und Handeln des Menschen, ständig weitreichenden hypnotischen Einflüssen unterliegen, die nicht erkannt werden.

Solche unbewussten hypnotisch-suggestiven Einflüsse wirken sich oft negativ auf den Menschen aus. Erst durch den Erwerb des bewussten Zugangs zu den hypnotischen Bewusstseinsebenen können deren enorme Potentiale erkannt, kontrolliert und positiv eingesetzt werden.

Die frühe Kindheit, und damit der wesentlichste Teil der Erziehung, findet in Hypnose statt. Fehlprägungen aus dieser Zeit können nur in Hypnose wieder aufgelöst werden. Die meisten Erkrankungen, ob seelisch oder körperlich, haben ihre Wurzeln in frühkindlichen hypnotischen Einflüssen. Viele Begabungen schlummern zeitlebens in Hypnose, ohne erkannt und erweckt zu werden. Alle großen Institutionen, Staat, Kirchen, Wirtschaft usw., benutzen diese Einflüsse, und zwar oft missbräuchlich. Hypnose ist der erste Bewusstseinszustand. Er ist ständig aktiv und alltäglich wirksam. Vielerlei Einflüsse können unbemerkt zur Hypnose führen (siehe: Das große Handbuch der Hypnose). Wer diesen Zustand nicht kennt, unterliegt ihm unbewusst, gegen sein eigentliches Wesen und seinem eigentlichen Willen.

Wer ihn beherrscht, kann hingegen seine hohen unbewussten Potentiale entwickeln und auf vielfältigste Weise mit Gewinn einsetzen:

Zur Selbsterkenntnis und -entwicklung, zur Welterkenntnis, zum Erkennen anderer Menschen und zur Sinnfindung in der Kommunikation und in der Beziehung beim Lernen und im Berufsleben in Sport und Kreativität in der Therapie, selbst bei schweren Erkrankungen in der Parapsychologie und in anderen Bereichen.

 

Hypnose – der erste Bewusstseinzustand

Das menschliche Gehirn hat sich in einer Evolutionsgeschichte von Milliarden Jahren zu dem komplexen System entwickelt, das es heute ist. Während z. B. der Hirnstamm, in dem unter anderem das Schlafbewusstsein angelegt ist, über 500 Millionen Jahre alt ist, hat unser sogenanntes rationales Selbstbewusstsein und Wachbewusstsein erst vor etwa 30 Tausend Jahren seinen Anfang genommen, indem sich die Dominanz der linken Großhirnhälfte ausbildete. Dazwischen liegen noch viele Baustufen des Gehirns, wie z. B. das limbische System, die sich alle weitgehend dem üblichen Tagesbewusstsein entziehen.

Allen diesen entwicklungsgeschichtlich alten Gehirnschichten, die auch heute noch in ihren spezifischen Aufgaben, wie Organsteuerung usw., aktiv sind, liegt ein hypnotisches Bewusstsein zugrunde.

Die Hypnose ist demnach, wie meine Forschungen zeigen (siehe: Das große Handbuch der Hypnose), der älteste und erste Bewusstseinszustand. Es gab sie sogar schon vor dem Schlaf! Da das einzelne Lebewesen in seiner Embryonalzeit und frühen Kindheit die Entwicklung seiner Art wiederholt, ist die Hypnose auch in dieser Hinsicht der erste Bewusstseinszustand: Das Kind ist bis zum Beginn des 3. Lebensjahres in einer natürlichen Dauerhypnose. Erst mit der fortgeschrittenen Sprachentwicklung entsteht die Linkshirndominanz. Erziehung findet daher in Hypnose statt und tiefe frühkindliche Prägungen können nur in Hypnose wieder verändert werden.

Hypnose ist aber auch insofern der erste Bewusstseinzustand, als sie der wirkungsstärkste ist. Denn immer, wenn sich das rationale Bewusstsein gegen einen Inhalt der tieferen hypnotischen Hirnschichten wendet, gewinnen diese. Das betrifft z. B. alle Ängste, die man nicht will, die sich vom Willen aber keineswegs verscheuchen lassen, es betrifft die Süchte, das Schlafverhalten und vieles mehr (siehe: Das große Handbuch der Hypnose).

Insbesondere auch die für die ganzheitliche Weltwahrnehmung zuständige rechte Großhirnhälfte, die die meisten Gefühle steuert, unterliegt weitgehend dem hypnotischen Bewusstsein. Dort sind unter anderem die unbewussten Einstellungen und Prägungen eines Menschen gespeichert; diese sind oft die unerkannte Quelle der meisten seiner Entscheidungen und Verhaltensweisen, deren Rationalität dann nur scheinbar ist. Hier kann also ebenfalls ein Streit zwischen dem Willen und dem Unbewussten entstehen, bei dem das Unbewusste gewinnt. Solche Konflikte kann die tiefenpsychologische Arbeit in Hypnose aufdecken.

Das sogenannte rationale Wachbewusstsein ist daher nur die Spitze auf dem Eisberg des hypnotischen Bewusstseins, und man kann sagen, dass das Leben der meisten Menschen weitgehend in einer Art unerkannter Dauerhypnose stattfindet, in der sie die eigentlichen Motive ihres Handelns nicht erkennen, ihren Lebensweg nur vermeintlich selbstbestimmt steuern, und viele Konflikte austragen, die von fremden Einflüssen herrühren.

Nur das Erkennen all dieser Zusammenhänge kann vor destruktiven Prägungen und Verhaltensweisen schützen bzw. diese verändern und die großen Potentiale des ersten Bewusstseinzustandes erschließen, um eine freie Lebensführung zu fördern.

 

Hypnose zur Selbsterkenntnis -und entwicklung, sowie zur Welterkenntnis.

Sigmund Freud hat das menschliche Bewusstsein mit einem Eisberg verglichen, von dem wir nur die etwa 10% umfassende Spitze, die aus dem Wasser herausragt, als unser bewusstes Ich kennen. Die darunter schwimmenden 90%, auf denen die sichtbare Spitze basiert, sind unsichtbar, und entsprechen in diesem Vergleich dem Unbewussten der Seele (in Freuds Sprache: dem Es. Die Wasseroberfläche, als Schwelle zwischen Bewusstem und Unbewusstem, verhindert den Blick nach unten, sie bildet eine Art Zensur (ausführliche Beschreibung und Grafik im Großen Handbuch der Hypnose, S. 332ff).

Das Unbewusste, der weitaus überwiegende Anteil der menschlichen Seele, ist uns nur in Hypnose zugänglich. Die Hypnose kann also zum Tauchen in das Unbewusste genutzt werden.

Wie im Eisberg-Vergleich ist es auch bei der Seele (Psyche) so, dass die sichtbare (uns selbst erkennbare) Spitze auf der Basis des unsichtbaren Teils aufgebaut ist. Was wir bewusst für unser Ich oder Selbst halten, geht demnach aus vielerlei Einflüssen aus unserer Kultur und persönlichen Erziehung hervor, die weitgehend auch den Eltern und anderen Erziehungspersonen, wie Lehrern usw., unbewusst sind bzw. waren, und unerkannt und unhinterfragt „mit der Muttermilch“ aufgesogen wurden.

Dazu kommt, dass unsere Kultur lediglich eine Bedingungsakzeptanz vermittelt. Ein Kind muss das von ihm erwartete Wohlverhalten und die von ihm erwarteten Leistungen (z. B. in der Schule) vorweisen, um geliebt zu werden. Die Drohung. Wenn Du das noch einmal machst, habe ich Dich nicht mehr lieb! Haben wohl die meisten Menschen nicht nur in ihrer Kindheit öfters gehört. Sie zwingt insbesondere das kleine Kind, das noch keine seelischen Schutzmöglichkeiten hat, wichtige Anteile seines Wesens in das Unbewusste abzuspalten, was später zur Ursache schwerster seelischer und körperlicher Erkrankungen werden kann.

Abgesehen von den unbewussten Anteilen der Seele in der Tiefe des Eisberges gibt es aber auch noch unbewusste Anteile in der Höhe über dem Eisberg. Freud bezeichnet diese als das Über-Ich, das sozusagen als antrainierte Moralinstanz und Zielvorstellung über unseren Häuptern schwebt. Das Über-Ich beeinflusst viele unserer Gefühle, Entscheidungen und Handlungen in Richtung einer Erziehungsdressur, die keineswegs immer sehr sinnvoll und schon gar nicht dem eigentlichen Wesen des Menschen entsprechend ist. Nach diesem individuellen Wesen wird in der Erziehung meist gar nicht gefragt.

Wenig fragt unsere vorwiegend auf materielle und ideelle Haben- Werte ausgerichtete Kultur auch nach dem Sinn des Daseins und nach eigenen spirituellen Wesensanteilen und Bedürfnissen des Menschen. Die großen Kirchen stehen in Gefahr, vorwiegend Glaubensrezepte mit Allgemeingültigkeitsanspruch zu vertreiben und diese Anmaßungen bei Bedarf und Gelegenheit, entgegen allen Gewaltlosigkeitsgeboten der Religionsstifter, kriegerisch durchzusetzen. Eigenständig nach ihrer eigenen Spiritualität Suchende werden von den sich dafür zuständig haltenden Institutionen kaum unterstützt, sondern eher entmutigt oder sogar bestraft.

So ist der normale Alltagsmensch einerseits ein Restzustand aus vielfältigen begrenzenden und einengenden Einflüssen, und andererseits ein Produkt aus vielfachen, oft wesensfremden Anforderungen.

Die Chance, sich in seinem eigentlichen Wesen selbst zu erkennen, die Suche nach seinem eigenen Lebenssinn in dieser seiner Welt zu beginnen, und sich in wirklich tiefen und wahrhaften Beziehungen mit anderen Menschen individuell zu entwickeln, ist in unserer Kultur sehr schwer zu erkennen und noch schwerer zu realisieren.

Hier können entsprechende meditative und therapeutische Verfahren mit Hilfe der Hypnose den Weg öffnen:

Zur Erkenntnis und Verwirklichung des eigenen Wesens, zum Erkennen und Fördern eigener Begabungen und kreativen Anteile, zur besseren Erkenntnis anderer Menschen, zu ihrer entsprechenden Förderung (z. B. auch der eigenen Kinder) und zu tieferen, wahrhaftigeren Beziehungen mit ihnen, zur besseren Erkenntnis seiner Welt, seines Platzes in der Welt und seines Lebenssinns.

Die Hypnose ist die maßgeblichste und unverzichtbare Grundlage für diesen Weg. Sie ist die Bewusstseinsgrundlage für jede Art von Meditation und sie erschließt den Zugang zu den unter- und überbewussten Inhalten und Wesensanteilen der eigenen Seele und zu den spirituellen Wesensanteilen, die sonst zeitlebens verdrängt und verborgen bleiben können.

Wer sein Unbewusstes und seine Spiritualität nicht ergründet, läuft Gefahr, dass die in das Unbewusste verdrängten Inhalte zu Erkrankungen führen, vor allem aber, dass der eigentliche Sinn des eigenen Daseins verpasst wird.

Je nach Ausgangssituation und Zielsetzung sollte entschieden werden, ob man sich einen Lehrer oder Therapeuten wählt, oder den Weg allein für sich gehen will und kann. Bei schwereren Störungen oder Erkrankungen ist immer therapeutische Hilfe angebracht (eine Liste guter Hypnosetherapeuten erhalten Sie über die GTH). Doch kann auch die Zielsetzung, diesen Weg so bewusst und erfolgreich wie möglich zu gestalten, eine Hilfe von außen zumindest am Beginn sehr sinnvoll machen, da es recht schwer ist, mit den eigenen „blinden Flecken“ hinter eben diese blinden Flecken zu sehen.

 

Hypnose im alltäglichen Leben und in der institutionellen Massensuggestion (Wirtschaft, Politik, Kirchen, Wissenschaft) und die heutige Bewusstseinsaufgabe des Menschen.

Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.

Friedrich Schiller

Die Hypnose ist – entgegen allem Anschein – kein Sonderzustand des Bewusstseins.

Die Hypnose ist ein alltäglicher Bewusstseinszustand und geht jeden an!

Obwohl in den letzten Jahren in einigen Medien eine differenzierte Berichterstattung über die Hypnose eingesetzt hat, überwiegt in der Öffentlichkeit immer noch ein Jahrmarkts-Image, das Hypnose mit einem seltsamen Sonderzustand der Fremdbeeinflussung, der Willenlosigkeit und mit absurden Handlungen gleichsetzt, wie z. B. dem genussvollen Verspeisen einer Zwiebel, in der Meinung, sie sei ein Apfel.

Die großen Möglichkeiten der Hypnose liegen jedoch in völlig anderen, geradezu entgegengesetzten Bereichen, nämlich in der Förderung von tieferer Erkenntnis und Individualität und gesunder, freier Lebensgestaltung (siehe auch die anderen Beiträge auf dieser Seite).

Indessen darf nicht verkannt werden, dass die Hypnose tatsächlich auch eine Grundlage für weitgehende Fremdbeeinflussungen sein kann, und als solche auch intensiv genutzt wird, allerdings weniger effektiv von Jahrmarkts- oder Disco-Hypnotiseuren, als vielmehr von maßgeblichen gesellschaftlichen Instanzen. Man erweist der Sache keinen Dienst, wenn man dies bestreitet, wie dies von einigen Fachvertretern immer wieder geschieht, so kürzlich mit dem Argument, Menschen lassen sich in Hypnose nicht zu Marionetten machen. Leider lassen sie das durchaus, und zwar erschreckend leicht, wie beispielsweise jede Militärparade bestätigt. Sogar Einstein hat dies – als Nichtfachmann – völlig treffend erkannt, als er sagte, dass Menschen, die nach Militärmusik im Gleichschritt marschieren, kein Großhirn gebraucht hätten, da dafür das Rückenmark reicht. Das Rückenmark ist entwicklungsgeschichtlich der älteste Bereich des Nervensystems, und tatsächlich ist ja die Hypnose der Bewusstseinszustand dieser alten Bereiche. Sie liegt demnach auch allen Herdenverhaltensmustern zugrunde, wie dem erwähnten militärischen.

Solche archaischen Herdenverhaltensmuster lassen sich im wahrsten Wortsinn furchtbar leicht hervorrufen, wie jeder Krieg, aber auch andere epidemisch auftretende Wahnideen zeigen. Gemeinsames Kennzeichen solcher via Herden-Hypnose etablierten Suggestionen sind obrigkeits; -verordnete, irreale, unkorrigierbare, nach außen abgeschottete, aber innerhalb der Herde normentsprechende; und daher intern unauffällige Wahnvorstellungen: z. B. dass die Russen, Juden, Muslims, Kommunisten usw. Feinde seien, dass die westliche Atomtechnologie sicher sei, dass ein Kirchenchef unfehlbar sei, dass das Klima durch die Industrieemissionen und Urwaldrodungen nicht verändert würde usw.

Gemeinsam ist diesen Wahnsystemen des Weiteren, dass das Denken über wesentliche Inhalte ihren Führern vorbehalten ist, und dass diese in für den Normalbürger unerreichbaren Regionen angesiedelt werden: der Heilige Geist (bzw. sein irdischer Stellvertreter, der gottberufene Führer, Kaiser, Ayatollah, die unfehlbare Wissenschaft usw. Wir erkennen in derartigen Herden-Strukturen den aus der tiefen Hypnose vertrauten Umstand wieder, dass die Weltwahrnehmung nur durch Vermittlung des Hypnotiseurs erfolgt, genauso wie in der natürlichen Hypnose der frühen Kindheit durch die Mutter (siehe „Das große Handbuch der Hypnose„).

Die Entmündigung unserer Gesellschaft durch sogenannte Fachleute, die ohne Kontrolle durch den gesunden Menschenverstand und unter Missachtung der vitalen Grundrechte des Einzelnen ihre zerstörerischen Planspiele betreiben, entspricht ebenfalls einer solchen Verherdung. Trotz anders lautendem Grundgesetz, der oberste Souverän ist das Volk, werden Volksentscheide zu wesentlichen Fragen (z. B. Atomenergie) juristisch verhindert, und wenn das Volk Parteien wählt, die seinem Willen entsprechende Wahlversprechen abgeben, werden diese Versprechen postwendend gebrochen. Das hypnotische Herdenverhalten zeigt sich dann darin, dass nur ganz Wenige ernsthaft protestieren. Kein Generalstreik fegt die Wortbrüchigen aus ihren angemaßten Posten und niemand führt sie der Tatschwere entsprechenden Strafen zu. Vielmehr können sie sich darauf verlassen, dass der Herdenmensch schnell vergisst und sich wieder von der Alltagshypnose mit Hollywood, Fußball Co. einlullen lässt.

Die Herden-Hypnose beinhaltet überdies eine weitgehende Regression auf die etwa 500 Millionen Jahre alte Entwicklungsstufe des Reptilhirns (Hirnstamm) bzw. des Säugetierhirns (limbisches System).

Die Reptilhirnfunktion unterliegt nicht den differenzierenden Einflüssen des Großhirns.

Das Reptilhirn, einmal dominant, unterdrückt die Großhirnimpulse, d. h. dass sich ein Reptilhirnbedürfnis gegen anderslautende Tendenzen des Großhirnbewusstseins durchsetzt (z. B. gewinnt bei Eßsüchtigen am kalten Buffet der Reptilhirnhungertrieb gegen den Willen abzunehmen).

Es funktioniert in Borderline- Kategorien (Schwarz-Weiß-Kategorien), wie: Hunger oder Sättigung, Schlaf oder Vigilanz, Artgenosse oder Opfer Feind.

Es kennt weder Sinn noch Ethik, wie Auschwitz, Dresden, Hiroshima, der Kosovo und Nordirland sowie die weltweit jährlich auf etwa 3 Millionen geschätzten Krebstoten, die ihre Krankheit dem Fallout und der Strahlung aus den Tests atomarer Massenmordinstrumente und dem Betrieb von Atomkraftwerken verdanken, beweisen.

Vergleichsweise harmlos sind viele andere Herdenverhaltensweisen, z. B. im Zusammenhang mit Fußballklubs, Jugendszenen, In- Labels bei Kleidung usw., Life- stile- Vorgaben, Trend-Musik, Zigarettenkonsum und anderen Gruppenfixierungen. Und noch viel harmloser ist die Zwiebel-Apfel-Verwechslung in der Schauhypnose.

Die Herden-Hypnose hat eine Variante in der Idol-Hypnose. Ob Boris Becker, Lady Di, der Schauspieler X, die Künstlerin Y oder der Chefarzt aus der Schwarzwaldklinik: Alle Idole dienen der mehr oder weniger bewussten Identifikation (Selbstgleichsetzung). Die Identifikation mit den Idolen entspricht der Leitbullen-Identifikation bei der Herden-Hypnose und dient dazu, sich als akzeptiertes Teil einer Gewinner Gruppe oder als der Gewinner (Leitbulle) selbst zu fühlen (oder auch als Herausforderer, Rächer der Unterlegenen usw.). Sicherheit und Akzeptanz, die in unserer Kultur kaum vermittelt werden, sollen auf diesem Weg nachgeholt werden, was allerdings nicht gelingen kann.

Der wirkungsvollste Weg, Menschen in diese krankhafte Bedürfnishaltung zu bringen, ist, ihnen tiefe Ängste einzupflanzen. Dadurch werden sie leicht steuerbar (suggestibel) und beherrschbar. Dies geschieht bereits in der Kindheitshypnose durch die kulturspezifische Bedingungsakzeptanz und die Abwertung der Körperlichkeit und der Sexualität Sünde. Das Kind erlebt die Sexualität der Eltern als okkultes Tabu oder gar nicht, während es z. B. gewaltfördernde Kriegs- Spielzeuge (und entsprechende Fernsehsendungen) ungehemmt vorgesetzt bekommt, sogar als Geschenk zum Fest des Friedens (siehe das Kapitel: Sexualität – Macht – Gewalt, in meinem Buch: Krebs, eine mystifizierte Krankheit).

Die hieraus resultierenden früh anerzogenen Ängste werden im Laufe des Lebens zwar rational meist beiseite gelegt, wirken aber aus dem Unbewussten weiter. Ebenso wirkt die militaristische Früherziehung unbewusst weiter, und anstelle der nicht erlernten liebevollen Zuwendung tritt oft die gut antrainierte Aggression oder Autoaggression, also eine hypnotisch geprägte Empfindungs- und Verhaltensweise. Auf diese Weise kann die gesamte Lebensgestaltung behindert werden, und auf diesem Boden können schwerste Erkrankungen entstehen.

Die Transporteure suggestiver Botschaften an die Allgemeinheit treten heute nicht mehr so offen suggestiv auf wie Goebbels Co. Sehr viel anschaulicher, unauffälliger, suggestiv eingängiger und wirksamer werden die erwünschten Inhalte in Serienfilmen a la Hollywood verpackt oder über gleichgeschaltete, nichtssagende Nachrichten- Sendungen usw. vermittelt. Anstatt über politische Hintergründe und wahnhafte Pläne, bei denen es um Massenmordübungen für Abermillionen von Menschen geht (die dies auch noch mit ihren eigenen Steuergeldern finanzieren), erfährt die Öffentlichkeit in den Nachrichten von Katastrophen, Rentenplänen usw., und vergleichsweise banalen Absurditäten, z. B. wer bei welchem Fußballspiel in welcher Minute einen Ball an die Latte oder in das Tor geschossen hat (panem et circenses).

Das Fernsehgerät ist dabei zu einem der Hauptsuggestoren geworden. Das bewegte Bild fesselt auf Grund eines archaischen Reflexes die Aufmerksamkeit in besonderem Maße und führt zudem durch seine Wirkung als monotoner Dauerreiz zu einer relativ tiefen Hypnose, in der jede Information direkt in das ungeschützte Unbewusste einsickert. Da die meisten Medien in den Händen machtkonformer Finanzmagnaten konzentriert sind, besteht hier ein gut funktionierendes hypnotisch-suggestives Selbsterhaltungssystem.

Verschiedenste, ineinander verflochtene Mechanismen sorgen also dafür, dass der normale Alltagsmensch zeitlebens – beginnend mit der systemkonformen Erziehung und Ausbildung, und weiterhin bis zum Sterben, in allen wesentlichen Entscheidungen an den unterschwelligen Wertvorgaben seiner Kultur orientiert – in eine fremdbestimmte Dauerhypnose eingebunden bleibt, die er nicht erkennen kann.

Paradoxerweise hält er diese Dauerhypnose für sein selbstbestimmtes Leben. Er kann ja wählen, in welchem exotischen Land inklusive Hotel mit westlichem Standard, er sich von Animateuren aus dem Sessel bewegen lässt, um sich dann wieder den reichhaltigen Buffets zu widmen; er kann wählen, mit welchem Bekleidungs- und Parfum-Label er seine Kaufkraft und seine Zugehörigkeit zur In-Szene beweist und mit welchem Hund er seine Macht demonstriert und seine Akzeptanzbedürfnisse befriedigt; er kann wählen zwischen 50 und mehr Fernsehprogrammen, in denen er seine unterdrückten Sehnsüchte und Aggressionen zumindest ersatzweise via Identifikation ausleben lässt. Er kann auch wählen zwischen mehreren politischen Parteien, die sich, einmal im Amt, den jeweils selben ökonomisch diktierten, und oft lebensfeindlichen Vorgaben beugen.

Hingegen würde ein wirklich selbstbestimmtes menschliches Dasein dadurch ausgezeichnet, dass es einen individuellen Lebensweg geht, auf dem der Mensch sein eigenes Wesen erkennt und zur Entfaltung bringt, selbstverständlich nicht gegen sondern mit seiner Welt und mit den nahestehenden Menschen. Dies ist jedoch schon ohne die massiven Wirkungen der beschriebenen Fremdbestimmungsmechanismen schwer zu erreichen, und mit diesen Einflüssen fast unmöglich. Oft führt erst ein Bruch in der glatten Vorgabe der privaten, gesundheitlichen oder beruflichen und sozialen Karriere zum Erwachen.

Schutz vor der alltäglichen Massensuggestion und die Möglichkeit zum Verlassen der Dauerhypnose bietet nur das Erkennen aller Schlüsselreize und Mechanismen, die in diese Automatismen hineinführen. Dazu ist es unerlässlich, mehr über die eigenen unbewussten Seelenanteile zu erfahren, und die Funktion der tieferen Gehirnschichten, das heißt, die Gesetze der Hypnose und der Tiefenpsychologie, zu verstehen. Erst dann öffnet sich der Weg zu einer Lebensführung, in der sich Menschen ohne fremdsuggerierte Rollen, die sie mit sich selbst verwechseln, wirklich tief begegnen und frei entwickeln können.

Eine zusätzliche Schwierigkeit liegt darin, dass sich der Mensch heute in seiner Entwicklung zur seelisch-geistigen Freiheit an einem besonderen Wendepunkt befindet, an dem er zwei schlecht miteinander harmonierende Bedingungen zu vereinbaren hat:

Er trägt einerseits als Erblast seiner körperlichen Evolution noch die hypnotischen Bewusstseinsebenen der alten, auch der tierischen, Gehirnschichten in sich, und ist damit allen diesbezüglichen Einflüssen und Schlüsselreizen gegenüber relativ offen, hat aber ihre bewusste, konstruktive Nutzung weitgehend verlernt.

Andererseits ist ihm im Laufe der Entwicklung seines rationalen Gehirns (mit der Spezialisierung der linken Großhirnhemisphäre), während der diese alten Ebenen aus dem Bewusstsein verdrängt wurden, zugleich auch die Instinktsicherheit des Tieres verloren gegangen, und der direkte Zugang zu den wertvollen hypnotischen Kommunikationsebenen wurde in das Unbewusste abgesenkt.

In dieser Spannung zwischen noch nicht erworbener neuer Freiheit und dem Verlust alter, wesentlicher und teilweise überlebensnotwendiger Wahrnehmungs- und Bewusstseinsebenen steht der heutige Mensch im Überlebenskampf gegen sich selbst. Er kann diese Phase nur überwinden, wenn er sein noch sehr mangelhaftes rationales Bewusstsein so stark verbessert, dass er nicht mehr sein beschränktes Laboratoriumsweltbild mit der Welt verwechseln muss, um darauf seine illusionäre, vermeintliche Sicherheit aufzubauen. Es darf dann kein Ignorieren, Verdrängen und Wegrationalisieren all dessen mehr erfolgen, was seine Modelle sprengt und seinem beschränkten Weltzugang verborgen ist, sondern er muss den Mut haben, sich mit einem neuen Selbstbewusstsein und einem neuen Weltbewusstsein einer neuen erweiterten und wirklich offenen Wissenschaft zu stellen.

Sein neues Bewusstsein muss die hypnotischen Ebenen und Kommunikationskanäle wiedererwerben, um die seelisch-geistige Dimension in ihrer ganzen Individualität zu einer ganzheitlichen Synthese mit dem Rationalen und Messbaren zu führen. Diese Integration wird dann zwangsläufig die letztlich unberechenbare Wiederverbindung von Subjekt und Objekt, von Ich, Du und Welt mit sich bringen.

Seine neue Wissenschaft muss sich demgemäß in der bewussten Offenheit und Unsicherheit bewähren und behaupten, und seine Sicherheit muss aus höheren Quellen fließen.

Die Aufgabe des heutigen Menschen besteht vor allem immer noch darin, Mensch zu werden, sich hin zu entwickeln zu einem Menschen mit wirklicher Freiheit und Ethik. Menschwerdung kann nur über die Bewusstwerdung seiner selbst erfolgen. Diese gelingt nur auf der Basis der Selbstakzeptanz, und diese wiederum braucht die Hypnose, die Tiefenpsychologie und die Geisteswissenschaft, um zu erkennen, was es zu akzeptieren gilt. Und es ist jeder selbst, der sich selbst zu akzeptieren hat, als Mensch und als Individuum. Keinerlei institutionelle Massensuggestion kann dazu irgendeinen Beitrag leisten. Wohl aber könnte es Aufgabe der entsprechenden Institutionen sein, eine freie geistige Heimat anzubieten.

 

Hypnose in der Kommunikation und der Beziehung

Die zwischenmenschliche Kommunikation verläuft, wo sie bewusst gesteuert wird, auf nur zwei Ebenen:

Der direkten und indirekten verbalen Kommunikation (direkt gesprochenes Wort, Telefon, Funk, Audiowiedergabe, Schrift, Druck usw.); Der nonverbalen Kommunikation (Tonlage, Gestik, Mimik, Haltung, Berührung usw.; ein erheblicher Teil der nonverbalen Kommunikation ist unbewusst).

Innerhalb des Organismus kommen noch zwei weitere allgemein bekannte Kommunikationsebenen dazu:

Die elektrische Kommunikation über die Nervenbahnen; Die chemische Kommunikation über die Körperflüssigkeiten (Blut, Hormone usw.).

Doch reichen die genannten Kommunikationswege nicht aus, um alle bekannten Phänomene und Wirkungen der Kommunikation zu erklären, weder im zwischenmenschlichen Bereich noch innerhalb des Organismus. So ist z. B. die Wirkung der gleichen Rede bei verschiedenen Sprechern sehr verschieden, selbst wenn diese sich um die gleiche Stimmlage, Gestik usw. bemühen; nur etwa 20% der Wirkung einer Rede beruht auf der Textinformation. Ebenso ist bekannt, dass die Synchronisation von vielen Milliarden elektrochemischer Zellabläufe, die jeder menschliche Organismus pro Sekunde zu bewältigen hat, allein über die nervale und humorale Kommunikation nicht zu leisten wäre. Erst die naturwissenschaftliche Bestätigung von zwei zusätzlichen und grundlegenden Kommunikationsebenen, die in der empirischen Volksheilkunde und in der Geheimwissenschaft schon seit Jahrtausenden bekannt sind, hat den Blick stärker in die Richtung der archaischen (hypnotischen) Basiskommunikation gelenkt, wenn auch die konventionelle Medizin und die konventionelle Psychotherapie von ihrer praktischen Anwendung noch weit entfernt sind.

Eine dritte, von mir schon 1979 beschriebene zusätzliche Ebene wurde durch die neue geisteswissenschaftliche Disziplin der Spracharchäologie bestätigt.

Neben den oben genannten sind also drei weitere menschliche Kommunikationsebenen aktiv, die im Verborgenen, jedoch sehr viel weitreichender wirken, als die anderen. Sie laufen in der Regel unbewusst ab (sowohl beim Sender als auch beim Empfänger), können aber durch besonderes Training zum erheblichen Teil bewusst verwendbar gemacht werden (detaillierte Beschreibung im Großen Handbuch der Hypnose.)

Diese drei Ebenen sind:

Die besondere magische Benutzung des Wortes. Die Biophotonenkommunikation. Die nichtlokale (direkte) Kommunikation.

Alle drei Ebenen korrespondieren insofern zugleich auch mit hypnotischen Bewusstseinsebenen, als ihre Aktivierung mit einer Aktivierung entwicklungsgeschichtlich alter Bereiche des Nervensystems einhergeht. Sie eröffnen insofern den Zugang zu den ganzheitlichen, umfassenderen Kommunikationskanälen der archaischen Gehirnbereiche.

Die besondere Benutzung des Wortes ist gerade in unserer Zeit von hoher Bedeutung, sowohl in der zwischenmenschlichen Kommunikation, als auch in der Kommunikation mit sich selbst, also z. B. in der Formulierung der eigenen Gedanken, Wünsche und Vorsätze. Denn wir haben gelernt, unsere Sprache vor allem rational und abstrahiert zu verwenden. Wie wir aber wissen, sind die unbewussten Vorstellungen wirksamer als die bewussten Vorsätze. Ebenso sind die Botschaften, die das Unbewusste erreichen, wirksamer, als diejenigen, die sich nur an den rationalen Verstand wenden. Die hypnotisch wirksame Sprache muss deshalb den Regeln des Unbewussten angepasst sein (siehe Das große Handbuch der Hypnose. Rationale Sprache und rational formulierte Vorsätze können im Unbewussten oft das Gegenteil ihrer Absicht bewirken.

Die Biophotonenkommunikation läuft über Photonen, die von allen lebenden Zellen komplexer Organismen erzeugt werden. Sie übermittelt sowohl innerorganismische als auch zwischenmenschliche Botschaften. Z B. ist die Empfindung einer „sympathischen oder antipathischen Ausstrahlung“; eines Menschen vorwiegend das Resultat der unbewussten Biophotonenkommunikation. Auch in der sogenannten Geistheilung, der Heilung über Handauflegen, spielt sie eine große Rolle. Die Biophotonenkommunikation ist ebenfalls durch geeignete Übungen in Hypnose bis zu einem gewissen Grade bewusst erlernbar (Literatur: Werner J. Meinhold: Das große Handbuch der Hypnose; außerdem in: G. Condrau / W. Dogs / W.J. Meinhold (Hrsg.) Haut ganzheitlich verstehen und heilen, die Beiträge von W.J. Meinhold: Haut, Hand, Hypnose und Sprache als Mittler des Heilmagnetismus und von Fritz-Albert Popp/Weiping Mei: Die Haut als Lichtspeicherorgan – Ein Befund aus der Biophysik.

Die nichtlokale (direkte) Kommunikation (NK) ist allgemein unter der Bezeichnung Telepathie (griech. Fernfühlen) bekannt. Obwohl ihre Existenz immer wieder in Zweifel gezogen wird, ist sie seit vielen Jahrzehnten zweifelsfrei nachgewiesen. Ebenso ist ihre physikalische Parallele, die bereits von Einstein postulierte NK zwischen Quantensystemen, zwischenzeitlich nachgewiesen. Nichtlokal, also nicht örtlich abhängig, bedeutet physikalisch zugleich: nicht zeitlich abhängig. Die NK benötigt also keine Zeit. Allein diese Eigenheit revolutioniert das hergebrachte Verständnis der menschlichen Kommunikation ganz allgemein und der Grundlagen von Gesundheit und Krankheit insbesondere. Zusammen mit den Erkenntnissen der durch die Hypnologie erweiterten Tiefenpsychologie lassen sich hieraus äußerst weitreichende Konsequenzen für das praktische Verständnis und die Verbesserung der menschlichen Kommunikation herleiten, vor allem der konflikthaften Kommunikation. Im Alltag ist uns die NK vor allem durch die nichtlokale emotionale Beziehung zwischen Müttern und Kindern bekannt, wenn z. B. eine Mutter über die Entfernung hinweg fühlt, dass es ihrem Kind nicht gut geht. Zuweilen geschieht es auch, dass einem unvermittelt jemand einfällt, an den man seit langem nicht gedacht hatte, und im nächsten Augenblick klingelt das Telefon oder es trifft kurz darauf ein Brief von ihm ein. Vor allem in nahen Beziehungen können die Erkenntnisse über die Natur der NK und das Erlernen eines bewussteren Umgangs mit ihr von kaum zu überschätzendem Nutzen sein. Die Hypnose ist auch bei der NK der maßgeblich beteiligte Bewusstseinszustand (siehe: Das große Handbuch der Hypnose).

Abschließend soll noch ein besonderer Bereich menschlicher Kommunikation angeführt werden, der bisher noch nicht sehr gründlich erforscht ist, aber nach meiner Erfahrung gerade in nahen Beziehungen oft eine große Rolle spielt:

Die karmische Kommunikation

Karma (sanskrit: Wirkung) ist ein Begriff aus der Reinkarnationslehre (Wiederverkörperungslehre). Das Karma-Gesetz besagt, dass dem geistigen Ich eines Menschen alles Denken, Tun und Lassen eines Erdendaseins, insoweit es nicht in absichtsloser Liebe geschieht, so lange als Karma anhaftet, bis es seinen Ausgleich gefunden hat. Das geistige Ich verkörpert sich demnach immer wieder (reinkarniert) in aufeinander folgenden Existenzen, und es begegnet – in verschiedenen Beziehungen und Gestaltungen – all den Menschen aufs Neue, mit denen es ungelöstes Karma aus Vorinkarnationen verbindet. Solche karmische Beziehungsgrundlagen lassen sich z. B. vermuten, wenn man bei der ersten Begegnung mit einem Menschen den Eindruck hat, diesen schon seit Urzeiten zu kennen. Auch Konfliktbeziehungen mit dennoch tiefer Bindung haben zuweilen eine karmische Grundlage. In der heutigen Zeit kommt es auch immer öfter zu sogenannten deja vu-Erlebnissen, einem spontanen Wiedererkennen von Orten oder Personen in alten Zusammenhängen aus einer Vorinkarnation. Auch diese Erinnerungen und Kommunikationsebenen laufen über das hypnotische Bewusstsein, sei es spontan induziert, wie bei der spontanen nichtlokalen Kommunikation, oder bewusst herbeigeführt, wie bei der Reinkarnationstherapie. Naturgemäß unterliegen vermeintliche karmische Erinnerungen der Möglichkeit von unbewussten Selbsttäuschungen und können auch andere Quellen haben

(Literatur: Werner J. Meinhold: Der Wiederverkörperungsweg eines Menschen durch die Jahrtausende – Reinkarnationserfahrung in Hypnose; Werner J. Meinhold/Gion Condrau/Gerhard Langer (Hrsg.): Das menschliche Bewusstsein – Annäherungen an ein Phänomen).

 

Hypnose beim Lernen, im Beruf und im Management

Prüfungsängste sind in verschiedenen Spielarten die vermutlich größte Blockade im schulischen und beruflichen Fortkommen. Kaum jemand weiß jedoch, dass diese Ängste sozusagen in Hypnose stattfinden und dass daher viele Prüfungen sozusagen in Hypnose verfehlt werden. Denn die Prüfungsängste sind im limbischen System geprägt, das, wenn es dominant wird, die in der Großhirnrinde gespeicherten Lerninhalte blockiert (siehe: Das große Handbuch der Hypnose). Nicht nur direkt prüfungsbezogene Ängste sind es aber, die das schulische und berufliche Leben in vielen Formen überschatten, sondern es sind gewissermaßen viele Situationen mit einer meist unbewussten Prüfungssymbolik verbunden, die auch im alltäglichen Anforderungsbereich Ängste erzeugt und zu entsprechenden Leistungshemmungen führt.

So z. B. die Angst: den Lernstoff bzw. das Arbeitspensum nicht zu bewältigen; sich nicht gut konzentrieren zu können; den Stoff nicht gut aufnehmen zu können; den Stoff nicht ausreichend zu verstehen (dümmer zu sein als andere); den Stoff nicht gut merken zu können; den Stoff nicht gut abrufen (memorisieren) zu können; nicht gut rational denken zu können; nicht kreativ zu sein; nicht frei sprechen oder vortragen zu können (auch Lampenfieber; bei mangelnder Leistung nicht akzeptiert bzw. nicht geliebt zu werden.

Diese letztgenannte Angst ist eine Grundangst, die in der frühesten Kindheit geprägt wurde. Sie ist in unserer Kultur normotisch, d. h., sie stellt ein derart häufiges seelisches Problem dar, dass die meisten Menschen mehr oder weniger stark davon betroffen sind. Damit ist sie so normal, dass sie erst in schweren Erscheinungsformen auffällt.

Die Angst, bei mangelnder Leistung nicht geliebt zu werden, beruht auf der frühkindlich bzw. intrauterin übertragenen Anforderung, bestimmte elterliche Bedingungen erfüllen zu müssen, um akzeptiert zu sein. Idealerweise sollte das Kleinkind aber die Erfahrung des bedingungslosen Geliebtseins machen. Erst aus dieser Sicherheit kann das Kind und der spätere Erwachsene seine volle Leistung entfalten.

  1. Z. B. glauben die meisten Menschen, künstlerisch unbegabt zu sein. Tatsächlich aber wird diese Prägung in der frühesten Kindheit hypnotisch- suggestiv vermittelt, sowohl durch das Vorbild der Eltern, als auch durch indirekte Suggestionen (Einteilung der Menschen in Künstler und Kunstkonsumenten; Fernsehen der Kinder statt kreative Spiele; Kritik an ersten kreativen Betätigungen, wie Malereien der Kinder auf Tapeten usw.). Vielfältige Potentiale bleiben daher zeitlebens ungenutzt, weil sie sich die Betroffenen selbst nicht zutrauen. Sie unterdrücken ihre Begabungen, indem sie die beschränkenden Kindheitseinflüsse autosuggestiv fortführen.

Auch die allgemeine Lustlosigkeit (Null Bock) in Schule und Beruf hat ähnliche Quellen. Meist besteht eine unbewusste Leistungsangst mit der Drohung, bei Versagen noch mehr abgelehnt zu werden (bzw. sich selbst abzulehnen) als bei der Leistungsverweigerung, die die Illusion aufrecht erhält, man könne ja, wenn man wolle. Oft geht die Lustlosigkeit auch aus einer allgemeinen Depression hervor und wird von einer Sinnkrise begleitet.

In der tiefenpsychologischen Hypnose können entsprechende Ursachen erkannt und verarbeitet werden – in denselben tiefen Gehirnebenen, in denen sie geprägt worden waren. Die Motivation und das Selbstvertrauen steigern sich, Lern- und Leistungshemmungen werden beseitigt und die verschütteten Potentiale werden erschlossen. Lernen kann mit hoher Effektivität auch direkt in Hypnose bzw. in Selbsthypnose durchgeführt werden (siehe: Das große Handbuch der Hypnose). Die wohl wichtigste Möglichkeit der tiefenpsychologischen Hypnose in diesem Bereich liegt jedoch in der grundsätzlichen Klärung der Frage nach der Berufswahl. Da die Erziehung in unserer Kultur in der Regel mehr uniformierend als offen und fördernd verläuft und da oft direkt oder indirekt aufgedrängte Vorbilder die Berufswahl beeinflussen, besteht die Gefahr, dass der junge Mensch in einen ihm nicht gelegenen Berufsweg hineingedrängt wird. Er wird dann weder genügend Motivation verspüren, noch kann er seine speziellen Begabungen einsetzen. Die mit Hilfe der Hypnose mögliche berufliche Klärung und Entwicklung führt zu einem besseren Ruhen in sich selbst. Zusammen mit der Kenntnis der Bedingungen von Kommunikation und Beziehung (siehe auch unter 4.) ist dies die beste Voraussetzung zu erfolgreichen Mitarbeiterführung.

Im Management ist neben der Kenntnis der vorgenannten Bereiche zusätzlich von ausschlaggebender Bedeutung, das Wesen der hypnotischen Kommunikation und die tiefenpsychologischen Grundlagen der Interaktion zwischen Gruppensystemen zu beherrschen. In jeder Kommunikation wirken hypnotische und tiefenpsychologisch begründete Elemente sehr wesentlich am Prozess und am Ergebnis mit. Diese verbinden sich sowohl in der Mitarbeiterführung als auch in der Kommunikation innerhalb aller Subsysteme bis hin zum betriebswirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen und globalen Gesamtsystem zu einem nur über diese beiden Wege fundiert analysier- und steuerbaren Ganzen.

 

Hypnose in Sport und Kreativität

Sport und Kreativität haben drei große Gemeinsamkeiten: erstens die Bewegung, zweitens – in ihrer Reinform – die Zweckfreiheit, und drittens ist bei beiden das ganzheitliche hypnotische Bewusstsein stark beteiligt.

Bewegung und Kreativität

Während der Kreativität, ob sie sich nun seelisch-geistig, künstlerisch oder im Körperausdruck zeigt, immer eine innere Bewegungsfreiheit zu Grunde liegt, geht es im Sport vor allem um die Freiheit der äußeren Bewegung, wobei auch hier die Kreativität eine meist wichtige Voraussetzung ist, nicht nur in der Kür.

Beides, innere und äußere Bewegung, kommen in unserer Kultur vielfältig zu kurz, und es haben sich hieraus eigene Krankheitssyndrome bzw. Störungen entwickelt.

Die bekanntesten sind:

Aufmerksamkeitsdefizit- Syndrom (ADS), Hyperkinetisches Syndrom; (HKS; übersteigerter Bewegungsdrang), Mangel an Fantasie und Kreativität.

Nach meiner Ansicht sind jedoch nicht die Betroffenen (meist Kinder) krank, sondern es bestehen krankhafte bzw. krankmachende gesellschaftliche Normen, die insbesondere auch bei intelligenten und kraftvollen Kindern entsprechende Reaktionen provozieren.

Die wesentlichsten Medien für die bereits frühkindlich vollzogene Einschränkung, ja Verstümmelung des kindlichen Bewegungsraumes, sowohl des inneren als auch des äußeren, sind – nach dem Überstehen von Laufställen und ähnlichen gefängnisartigen Einrichtungen – Fernsehen und Computerspiele. Beide greifen auf eine archaische (und damit hypnotische) Prägung zurück: für die Lebensumstände und Schutzmechanismen des Urzeitmenschen war es von existentieller Wichtigkeit, bewegte Gestalten, wie Tiere, Menschen, Naturereignisse, schnell zu erfassen und zu beobachten, zu verfolgen usw. Diese Prägung ist uns über die Jahrtausende vererbt und ist auch heute noch teilweise lebenswichtig, wie z. B. im Straßenverkehr, und wird dort auch oft als sinnwidriger Urzeitreflex wirksam (z. B. bei gewagten Überholmanövern). Bewegte Objekte fesseln daher nach wie vor den Blick und lösen viele unbewusste seelische und körperliche Prozesse aus.

Bewegungsantworten vor dem Bildschirm sind aber wenig sinnvoll, da auf den Bildablauf wirkungslos. Dieser erfolgt fremdbestimmt und automatisch und ohne die Möglichkeit, eigene Fantasien zu entwickeln und zu erproben. Eingriffe sind nur beschränkt bei Computerspielen möglich, aber auch diese nur, um vorprogrammierte Pseudokreativität zu simulieren, um Effektivität innerhalb der vorgegebenen engen Rahmen zu stimulieren (wie später in der Schule), und nur mit Minimalbewegungen der Augen und Finger verbunden.

In der Schule fungiert jedoch weder der meist am Pult sitzende Lehrer als wesentliches Bewegungsmedium, noch dürfen es die in den Bänken sitzenden Kinder (außer beim zeitlich sehr kurzen Sportunterricht). Die durch Fernsehen und elektronische Spiele auf Bewegungskonsum trainierten Kinder haben es schwer, sich auf vergleichsweise reglosen Unterricht zu konzentrieren (ADS) und still zu sitzen (HKS). Zugleich bewirkt die elektronische Überfütterung, dass die Entwicklung der eigenen Kreativität und Ausdrucksfähigkeit blockiert wurde (Fantasie- und Kreativitätsmangel). Das Festhalten des Kindes in dieser oralen Überfütterung blockiert seine Fortentwicklung zur Reifungsphase (Kreativität) und analen Phase (Ausdruck). Wenn dann im Kindergarten, in der Vorschule oder in der Schule Kreativität gefordert wird, richtet sie sich meist auf einen Zweck hin: z. B. die Erfüllung einer bestimmten Aufgabe, eine gute Benotung usw. Es wird auf diese Weise ein analer Inhalt eingefordert und der ursprüngliche kreative Prozess übersprungen. Denn Zweckbestimmung ist dem eigentlichen Wesen der Kreativität fremd (siehe die tiefenpsychologische Phasenlehre in meinem Buch Krebs – eine mystifizierte Krankheit).

Auch im privaten Bereich geschieht Ähnliches. Die großen Freiräume werden knapper: offene Felder zum Spielen, Spielstraßen usw. sind kaum noch vorhanden, bzw. werden sie wegen der bequemen elektronischen virtuellen Konkurrenz, nur noch wenig genutzt.

Die Folge ist eine weitgehende Unterdrückung der Bewegung bereits in der frühesten Kindheit, wenn das Entwickeln und Bewegen des inneren und äußeren Freiheitsraumes zu den wesentlichsten Aufgaben des heranwachsenden Menschen gehörte.

Hypnose

Durch verschiedene archaische Reflexe erfolgt automatisch eine partielle Umschaltung in entwicklungs- geschichtlich alte Gehirnbereiche, also in einen hypnotischen Bewusstseinszustand. Fernsehen und Computerspiele fesseln durch das bewegte Bild und wirken zugleich als monotone Fixierung hypnotisch (siehe Das große Handbuch der Hypnose). Auch die Autoritätssituation wirkt hypnotisch, ob im Elternhaus in der Schule oder vor dem allmächtigen und allwissenden Fernseher. Ebenso hinterlassen alle frühkindlichen Entwicklungsstörungen (hier Blockierung in der oralen Phase), die Tendenz zur hypnotischen Übertragungsreaktion.

Andererseits hat die Hypnose auch für beide Bereiche viel zu bieten:

Bewegungshemmung und Kreativitätshemmung entstammen der frühkindlichen ersten Reifungsphase, die in natürlicher Kindheitshypnose durchlebt wird. Alle größeren Hemmnisse aus der frühen Kindheit können daher auch nur durch die tiefenpsychologische Arbeit in Hypnose beseitigt werden.

Auch die Förderung der Bewegungs- und Kreativitätsentwicklung kann am effektivsten in Hypnose erfolgen.

Die Hypnose (auch Selbsthypnose) ermöglicht einen vertieften und zugleich erweiterten Zugang zum künstlerischen Erleben und Tun. In Hypnose und Selbsthypnose (Autogenes Training) können durch mentale Übungen auch körperliche Leistungen sehr viel effektiver verbessert werden als allein durch die entsprechenden Leibesübungen.

Seelische Hindernisse beim Wettkampf können beseitigt werden.

Wenngleich sowohl in der Kreativität als auch im Sport die Zweckfreiheit eines der wichtigsten Gebote sein muss, wird dadurch die Leistung nicht vermindert, sondern sogar gefördert.

Schwere Bewegungs- und Kreativitätseinschränkungen in der frühen Kindheit können im späteren Leben zu schweren Erkrankungen führen, bis hin zum Krebs (s. o.). Die tiefenpsychologische Therapie in Hypnose kann solche Zusammenhänge aufdecken und ggf. verarbeiten.

Konsequenzen:

Für Elternhaus, Schule und Sportvereine, aber auch für Gesellschaft und Politik allgemein, ergeben sich aus diesen Zusammenhängen wichtige Konsequenzen und Aufgaben.

Ein wirklich humanistisches Menschenbild muss die Individualität jedes menschlichen Wesens berücksichtigen. Dazu gehört sein leiblicher und seelisch-geistiger Bewegungsraum. Jeder Mensch ist – anders als das Tier – künstlerisch kreativ veranlagt und sollte diese Anlage zur Entwicklung bringen, ebenso wie das Spielerisch-Körperliche im Sport.

Erste Reifungsphase des Kindes (Ende 1. Lj. bis 2. Lj.), in der die Bewegungsentwicklung (äußere und innere Freiheit) und die Kreativität ausgebildet werden, sollte in das Bewusstsein der Eltern gerückt werden, um günstige Bedingungen zu schaffen.

Der genügende innere und äußere Raum des Kindes muss von Anfang an vorhanden sein. Ein gesundes Kind sucht sich bereits gegen Ende des ersten Lebensjahres auch Zeit und Raum für sich.

Fernsehen und Computerspiele sollten im ersten Lebensjahrsiebt möglichst unterbleiben, und dann nur mit entsprechender Zeitbegrenzung langsam eingeführt werden.

Kindliche Spiele sollten weder zweckorientiert noch gewinnbetont sein (keine Vorschulspiele, keine Kriegsspielzeuge), sondern ein kreatives Miteinander fördern.

Der leistungsorientierte und auf vorgeschriebene Ziele hin gerichtete Unterricht sollte weitgehend durch einen individuellen Förderunterricht ersetzt werden, in dem das Gegeneinander des Notensystems wegfällt.

Die Bewegung in der Schule sollte gefördert werden, z. B. durch mehr Sportunterricht (ohne Benotung) und Bewegungsübungen während des Unterrichts.

Die kreativen Fächer in der Schule sollten gewichtiger sein (ohne Benotung). Das autogene Training (der Selbsthypnose) und die Meditation sollten Unterrichtsfach sein.

Sportvereine sollten sich wieder mehr des nicht leistungs- und wettbewerbsorientierten Breitensports annehmen.

Gegebenenfalls therapeutische Hilfe aufsuchen (integrative tiefenpsychologische Therapie in Hypnose).

 

Hypnose in der Therapie, H.I.T.T.®: Die Integrative Tiefenpsychologische Therapie in Hypnose

Die Verwendung der Hypnose im therapeutischen Bereich hat eine sehr lange Geschichte, vermutlich länger als die jedes andere therapeutischen Medium.

Sie wird bereits in den ältesten Schriftdokumenten der Menschheit erwähnt (siehe Das große Handbuch der Hypnose). Es bedurfte aber einer wissenschaftlichen Wiederentdeckung durch den deutschen Arzt und Theologen Mesmer Mesmerismus, 1775), um sie wieder verstärkt einzusetzen.

Seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebt die Therapie in Hypnose eine gewisse Renaissance, zum einen, weil die Grenzen und die Nachteile (z. B. Nebenwirkungen) sowie übergeordnete Langzeitprobleme (Erregerresistenzen) der physikalisch-chemischen Medizin sich immer deutlicher zeigen, zum anderen weil durch den Fortschritt der Forschung und der Verfahrensweisen auch die verschiedenen Formen der Therapie in Hypnose besser abgesichert sind.

Während früher die suggestiven Verfahren im Vordergrund standen, liegt die Zukunft dieser Therapiemöglichkeiten wohl vor allem im Zusammenwirken von Tiefenpsychologie und Hypnose. Genau genommen wirkt die Hypnose – meist unerkannt und unbewusst – bei jedweder Art von Behandlung mit, dann aber oft sogar negativ für den Patienten, wenn nämlich der Therapeut ihre Grundlagen und Möglichkeiten nicht kennt. Leider sind diese Grundlagen auch heute noch selbst unter Fachleuten wenig bekannt, obwohl in den letzten Jahren viele Forschungen die hohe Wirksamkeit der Hypnosetherapie, selbst bei schweren körperlichen Erkrankungen, nachgewiesen haben.

Oft wird die Hypnose als zudeckende Therapieform bezeichnet, womit gemeint ist, dass Störungen oder Erkrankungen durch Suggestionen überdeckt werden. Dies ist aber falsch, denn Hypnose bezeichnet zunächst lediglich einen Bewusstseinszustand, keine Therapieform. In Hypnose können die verschiedensten Formen von Therapie zur Anwendung gelangen, suggestive oder auch analytische, also die Krankheitsursachen aufdeckende. Gerade die analytischen, tiefenpsychologischen Möglichkeiten, die sich durch die Hypnose in der Therapie eröffnen, sind heute immer stärker im Kommen. Dies wird gut verständlich, wenn man berücksichtigt, dass die gesamte frühe Kindheit eine natürliche Dauerhypnose ist. Demnach werden alle frühkindlichen Erziehungsprägungen, die bei sehr vielen seelischen und körperlichen Erkrankungen ursächlich mitwirken, in Hypnose in die tiefen Seelenschichten eingeprägt. Sie können deshalb auch nur in Hypnose wieder aufgelöst bzw. verändert werden.

Die Psychoneuroimmunologie, die Wissenschaft von den seelischen Einflüssen auf die Funktion des menschlichen Nerven- und Immunsystems, hat viele dieser Wirkzusammenhänge nachgewiesen.

H.I.T.T.® – Die integrative tiefenpsychologische Therapie in Hypnose

Dieses eigenständige tiefenpsychologische Therapieverfahren wurde von W. J. Meinhold auf der Basis der großen tiefenpsychologischen Schulen, der neuesten Ergebnisse der tiefenpsychologischen Hypnoseforschung sowie unter Einbeziehung allgemeiner philosophischer und wissenschaftlicher Grundlagen entwickelt. Die H.I.T.T.® integriert Erkenntnisse aus folgenden Bereichen:

Schulenübergreifende Tiefenpsychologie und Psychoanalyse, peri- und pränatale Psychologie (überwiegend in Hypnose erforscht), besondere Bewußtseinszustände (insbesondere die verschiedenen Hypnosezustände), moderne Kommunikationspsychologie und -physiologie, moderne Gehirnforschung, Gestalttherapie sinnorientierte Geisteswissenschaft (im Gegensatz zu einer lediglich biologisch-funktionellen Ausrichtung)

Alle Bereiche werden in der H.I.T.T.® mittels präziser und konsequenter, tiefenpsychologisch fundierter Logik verbunden, die sowohl die rationale als auch die emotionale und die intuitive Ebene einschließt.

Die in der H.I.T.T.® auf diese Weise vereinigte Gesamtheit der relevanten Dimensionen eröffnet neue, sehr tiefgreifende intra- und transpersonale Einsichten, die sonst unzugänglich bleiben, und deren Nichtbeachtung ein verborgenes Hindernis für jedwede Therapie darstellen kann.

Dieselbe Erweiterung gilt auch für die therapeutischen Möglichkeiten, sowohl für seelische als auch für psychosomatische Krankheitsbilder, selbst bei schweren Erkrankungen.

Im Gegensatz zu der immer noch verbreiteten Vorstellung der Hypnose als zudeckendes (und suggestives) Therapieverfahren dient daher die H.I.T.T.® vorwiegend zur Erkenntnis und Integration zuvor verdrängter und konvertierter (verkehrter bzw. veränderter) Persönlichkeitsanteile.

In dieser aufdeckenden und aufarbeitenden Therapie erreicht der Patient in bewusster Hypnose seine Einsichten in die Zusammenhänge seiner Störung oder Erkrankung selbst.

Außerdem gelangt er selbst zu einem besseren Verständnis seiner eigenen Persönlichkeit und seiner Lebensgeschichte in einem erweiterten und sicheren therapeutischen Rahmen, und er findet auch selbst den ihm gemäßen therapeutischen Weg.

Der Hypnosezustand bewirkt zudem, dass alle wichtigen Schlüsselfaktoren nicht nur den Verstand erreichen, sondern auch die tiefen Schichten der Seele, die die Gefühle und die organischen Steuerungen beeinflussen und die während der frühkindlichen Prägung ebenfalls aktiviert waren. Aus diesem Weg entwickelt sich meist auch ein besserer Zugang zu einer übergeordneten Sinnebene, die mehr Freude und Erfüllung in das Leben bringt.

In dem Maße, wie eine Heilung (im Sinne von Ganzwerdung) zur Gesamtpersönlichkeit hin stattfinden kann, werden die krankhaften Ausdrucksformen der unterdrückten Persönlichkeitsanteile und Lebensinteressen überflüssig und in gesunde Formen und Bereiche überführt.

Die Indikationsbereiche sind dementsprechend sehr weit gesteckt und nur selten durch besondere Bedingungen des Einzelfalles eingeschränkt. Nahezu alle seelischen und körperlichen Störungen oder Erkrankungen können als Indikationen gelten.

Bei vielen Erkrankungen ist die H.I.T.T.® das Therapieverfahren der Wahl (siehe Das große Handbuch der Hypnose oder Psychotherapie und Hypnose;). Der große Erfolg der H.I.T.T.® hat dazu geführt, dass seit April 2000 ein eigener Universitätslehrstuhl für dieses Verfahren an der amerikanischen Elite-Universität USFQ (Universidad San Francisco de Quito) eingerichtet wurde.

H.I.T.T.® = registered trademark, eingetragenes Markenzeichen von Werner J. Meinhold

 

Hypnose in der Parapsychologie

Die Parapsychologie (Neben-Psychologie) befasst sich mit den sogenannten PSI-Phänomenen (PSI = para-sensitive-influence), also Einflüssen neben der bekannten Kommunikation über die Sinne). Auch die mit der üblichen Physik nicht erklärbaren Phänomene von Wechselwirkungen zwischen menschlichem Geist und unbelebter Materie fallen in diesen Bereich. Parapsychologische Forschungen werden weltweit an vielen Universitäten und Institutionen betrieben, z. T. öffentlich, wie z. B. an den Universitäten Freiburg und Utrecht, z. T. geheim. Das wohl am besten untersuchte und belegte parapsychologische Phänomen ist die Telepathie, die direkte psychische Kommunikation zwischen lebenden Menschen, unabhängig von Raum und Zeit.

Die meisten Menschen haben schon selbst telepathische Erfahrungen gemacht, wenn man z. B. plötzlich an einen Menschen denkt und im selben Moment klingelt das Telefon, und er ruft unerwartet an. Vor allem zwischen Kindern und Eltern, zwischen Liebespaaren und sonst Nahestehenden läuft diese Kommunikation spontan. Die übermittelten Inhalte sind meist keine rational-exakten, komplexen Botschaften, sondern eher elementarer und emotionaler Art.

Telepathische Kommunikation ist auch dann oft unterschwellig beteiligt, wenn sie nicht bemerkt wird, nämlich in allen emotionalen Beziehungen (auch bei negativen Emotionen), kommt es zur unbewussten telepathischen Gefühlsübertragung. So kann z. B. eine starke Prüfungsangst telepathisch auf den Prüfer übertragen werden und löst dann auch bei diesem Angst und Abwehrverhalten gegenüber dem Prüfling aus.

Die telepathische Kommunikation sowie die anderen PSI-Phänomene (Hellsehen, Psychokinese usw.) haben allem Anschein nach entwicklungsgeschichtlich alte Gehirnbereiche als Korrespondenzorgane (z. B. Glandula pinealis) und fallen damit unter die hypnotischen Bewusstseinsebenen. Dies zeigt sich auch darin, dass spontane telepathische Botschaften meist in psychischen Ruhesituationen (leichtes Hypnoid) wahrgenommen werden, während sie vom Kommunikationspartner oft in einem psychischen Ausnahmezustand (z. B. Schrecksituation bei Unfall) gesendet werden (da die telepathische Kommunikation zeitgleich wechselwirkt, kann man streng genommen nicht von Sender und Empfänger sprechen).

Der praktische Wert, mit dieser Art der Kommunikation besser umgehen zu lernen, ist unschätzbar hoch. Es entwickelt sich eine erhöhte Sensitivität für Ahnungen, deren Wahrnehmung und Beachtung lebenswichtig sein kann. Auch im allgemeinen Umgang mit Menschen kann die unbewusste Kommunikation sehr viel besser gespürt und beeinflusst werden. Wohl zu Recht wird der Anteil der unbewussten Kommunikation am zustande Kommen des Kommunikationsergebnisses etwa 3-mal höher eingeschätzt, als der der bewussten. Insbesondere zusammen mit den Kenntnissen über die tiefenpsychologischen Grundregeln der hypnotischen Kommunikation kann der verbesserte Zugang zur telepathischen Kommunikation Wunder wirken.

 

Hypnose in der Forensik

Im gerichtlichen (forensischen) und juristischen Bereich gilt die Hypnose in Deutschland nicht als Sonderzustand mit verminderter Zurechnungsfähigkeit und daher auch nicht als strafmindernder Umstand, ebenso darf sie nicht zur Aufdeckung von Straftaten eingesetzt werden (dies ist in den USA anders). Wohl aber gilt die Durchführung einer Hypnose ohne ausdrückliches Einverständnis des Betroffenen als Körperverletzung. Schon diese kontroversen Sachverhalte zeigen das Dilemma, in dem sich die Rechtsprechung befindet. Würde die Hypnose als Sonderzustand anerkannt, würde sich mit gewissem Recht jeder Mörder, ob privat oder im Krieg, darauf berufen können. Dann wäre es kaum möglich, die Öffentlichkeit vor solchen Tätern anders als durch psychiatrische Sicherungsverwahrung zu schützen. Mit demselben Recht müsste dann aber der größte Teil der Bevölkerung ebenfalls der Sicherungsverwahrung überstellt werden, da beim Vorliegen gewisser Umstände, die archaische Programme abrufen, fast jedermann ein potentieller Täter wäre.

Neben den Fragen, inwieweit Zeugenaussagen in Hypnose glaubhaft und sinnvoll sind, und ob die Hypnose als Zustand mit verminderter Zurechnungsfähigkeit gelten kann, sei es als Täter und/oder als Opfer, stellen sich also zwei weitere, vermutlich sehr viel wichtigere Fragen: Was kann getan werden, um allgemein in der Bevölkerung, besonders aber bei Politikern und anderen Entscheidungsträgern und Multiplikatoren, die Gefahr des unbewussten Einrastens in archaische und neurotische bzw. normotische Programme mit Beteiligung hypnotischer Bewusstseinslagen, wie Feindverhalten und pathologische Verdrängungen und Konversionen gesunder Grundtriebe zu vermindern? Was kann mit Hilfe der tiefenpsychologischen Hypnose für die Heilung der Täter und damit für den Schutz der Öffentlichkeit getan werden?

Beide Fragen verdienten m. E. eine sehr offene und gründliche Diskussion. Aufgrund meiner Erfahrungen gehe ich davon aus, dass hier eines der wichtigsten Anwendungsfelder der tiefenpsychologischen Hypnose liegen könnte.

Entsprechend ausgebildete Juristen und Sachverständige, sowie forensische Therapeuten, könnten die übliche, auch für die Straftatverhütung nicht sehr wirkungsvolle Vorgehensweise elementar verbessern. Aus dem unter 7. (HYPNOSE in der Therapie, H.I.T.T.®: Die Integrative Tiefenpsychologische Therapie in Hypnose) Angeführten geht hervor, dass mit entsprechenden Maßnahmen zugleich eine wirksame Gesundheitsvorsorge und ethische Grundbildung gefördert würde.

Buddha+MP3-Player

Nachdem wir sehr viele Nachteile in Kauf nehmen müssen durch die moderne Technik, wie Strahlung und das Gefühl die Zeit würde immer mehr rennen, so gibt es auch Dinge, die wir eigentlich als absolute Highlights sehen könnten. Wenn ich da an Patanjali denke, der die Yogasutras verfasst hat, wenn er die Erfindung eines MP3-Players hätte kennen lernen können, er wäre absolut begeistert gewesen. Haben doch die Mönche Jahrhunderte lang immer wieder Mantras rezitiert, um ihr Unterbewusstsein zu beeinflussen. Ich schätze er würde sofort viele Ideen dazu haben, wofür man den MP3-Player benutzen kann. Dabei wäre das Hören von Mantras als MP3 Datei wahrscheinlich nur eine Idee von vielen Ideen.

Es macht die Sache ganz einfach! Wir stehen uns selbst als ein unbewusst programmierbares Wesen gegenüber, das alle Mühe hat, sich die negativen Einflüsse von außen vom Leibe zu halten. Im Gegenzug haben wir es aber nun unendlich leicht, uns diejenigen Hypnose MP3 ‚s auszusuchen und zu hören, um uns in der Weise zu programmieren, wie wir uns gerne hätten.

Noch vor 50 Jahren ging man zum Hypnotiseur und bezahlte viel Geld dafür, um eine Änderung für sich zu erreichen, zumal früher nicht einmal viele Menschen wussten, was es mit der Hypnose überhaupt auf sich hat. Heute ist das Wissen darüber wesentlich weiter verbreitet und zudem wird die Auswahl von Hypnose MP3 ‚s immer größer und damit auch die Möglichkeiten maximal erweitert. Hätte Patanjali den MP3-Player mit seinen Hypnose MP3 ‚s kennengelernt so wäre er höchstwahrscheinlich total begeistert und hätte sofort Maßnahmen ergriffen, wie er seine Schüler in viel kürzerer Zeit in die Erleuchtung führen könnte. Aber er lebte ja damals und diese Errungenschaft gibt es ja erst heute. Und darum sollten wir es auch zu schätzen wissen, wenn er es getan hätte. Man muss sich wirklich vor Augen führen, welche phantastische Entwicklungsmöglichkeit und die Hypnose MP3 ermöglicht.

Ich selbst habe immer daran gearbeitet jede Möglichkeit zu nutzen. So habe ich Mantra MP3 ‚s und Meditations MP3 ‚s und auch Ritual MP3 ‚s entwickelt. So wurde bisher schon ein Großteil der Möglichkeiten genutzt. Die Forschungen gehen aber weiter. So beschäftigt man sich auch mit vielerlei Gehirnwellen MP3 ‚s, die man als binaurale Wellen per Kopfhörer aussendet in sehr nah beieinander liegenden Frequenzen. Das Gehirn erzeugt dabei die Differenzfrequenz und pendelt seinen Zustand entsprechend der Frequenz ein. Und ich denke, die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft. Schauen wir, was die Zukunft der Hypnose MP3 bringt? Patanjali hätte seine Freude daran.

Photo by Mattia Faloretti on Unsplash

geheimnisvoller Gang

Wenn ich nach dem streben wollte, was jeder normale Mensch tut, dann würde ich an meinen Hypnosen sitzen, womit ich möglicherweise viel Geld verdienen könnte (hier: www.gateofmindpower.com ). Aber die viele Meditation hat mir seit einiger Zeit jegliche Motivation geraubt. Vielmehr bin ich immer mehr meinem Ruf nach Erkenntnis gefolgt, um so etwas wie Erleuchtung zu erleben. Mit Begeisterung bin ich den advaita vedantischen Lehren gefolgt, um zu verstehen, was eventuell zu verstehen ist. Und tatsächlich konnten sie mich davon überzeugen, dass ich nicht mein Körper bin, nicht mein Verstand und meine Gedanken bin und ebenso nicht meine Gefühle bin, weil dies alles beobachtbare Objekte sind. Soweit konnte ich den Lehren folgen. Demnach soll ich nur das Bewusstsein, was hinter dem Beobachten steht sein, eine Art „Ich-Heit“. Ok, soweit war für mich alles verständlich. Nun ging es daran mir aufzuzeigen, dass die materielle Welt innerhalb des Bewusstseins stattfindet. Und ob ich es nun nicht richtig verfolgt und verstanden habe, oder es nicht so ist, konnte ich nicht nachvollziehen. Diese Leute sagen, entsprechend der Aussagen der Upanishaden, dass Brahman (Bewusstsein) allein wirklich ist, und alle Erscheinungen in ihm stattfinden. Puh, ist das so? Nun habe ich solange meditiert, dass es mir möglich ist im Status des Beobachters zu verweilen, was laut meinem Zen-Buch über die 10 Ochsenbilder des Zen dem Bild des „Nachhause reiten auf dem Ochsen“ entspräche. Man ruht in sich selbst und schaut bewusst auf alles Seiende. Glückseligkeit?? Keineswegs, ich habe Ruhe in mir, ja, aber einen Durchbruch im Erleben der Wirklichkeit ist nicht da. Gut, ich will nicht zu voreilig werten, denn laut dem Zen-Buch müsste im nächsten Schritt der Ochse (Bewusstsein) verschwunden sein (wohl als zu beobachtendes Objekt) und danach eine mögliche plötzliche Erleuchtung erscheinen. Die Geschichte ist also an diesem Punkt noch nicht zuende.

Am heutigen morgen habe ich in dem besagten gedankenfreien Zustand versucht mein Erleben dessen, was in mir stattfindet zu analysieren. Da war dieses Kribbeln auf meiner Stirn, was schon seit längerer Zeit dort ist und in meinem Inneren konnte ich ein Gefühl entdecken, was sich einigermaßen wohlig anfühlte. Ich habe versucht dieses Gefühl zu verstärken, indem ich mehr Augenmerk legte auf den angenehmen und geborgenheitsgebenden Aspekt. Es fühlte sich gut an, aber ansonsten passierte wiedermal rein gar nichts. Da kommen einem natürlich die Zweifel, ob man diese Zeit nicht einfach vergeudet, nicht wahr. „Ich muss dieses Tiefere weiter ergründen“, so meine Motivation. Das Geheimnis, wie alles ist, zu lüften, war meine Tendenz. Und bevor ich weitermachen wollte, googlete ich die innere Struktur des Geistes oder so ähnlich. Dabei traf ich auf Mattias Plöm, der ein Buch geschrieben hat, indem er die sogenanten Erleuchteten nicht wirklich gut aussehen lässt. Die eindeutige Botschaft an mich war dabei jetzt mal etwas mehr auf sich selbst zu setzen, als dass einem von irgendwo her jemand den goldenen Weg aufzeigen wird. Wenn es den gibt, dann wird er mir kaum verborgen geblieben sein, zumindest, wenn es um die letzten Jahre geht, wenn es sich dabei um Recherche im Internet handelt. Und noch ein Aspekt wurde sehr deutlich! Viele Informationsgeber betreiben ein Business, und ihnen ist es eher egal, ob die Informationen stimmen, sondern es geht ihnen vielmehr darum, dass es gut klingt und ankommt. Die Nachprüfung der Inhalte bleibt auf der Strecke.

Was bleibt uns also nun, wenn wir weiter forschen wollen? Wenn ich mich als Körper-Geist-Wesen betrachte, dann kann ich beides so intensiv beobachten, bis sich in mir Erkenntnis breit macht, das ist das eine. Und wenn ich als Wahrheit heranziehe, dass mein Körper eine Biomaschine ist, die hauptsächlich zu Ziel hat zu überleben, dann kann ich auch annehmen, dass die Bauart dieser Maschine derart gestaltet ist, dass die Erkenntnismöglichkeiten dieses Dinges erst an einer weiteren Stelle in der Hierarchie steht. Erkenntnis ist nicht das Business des Körpers, sondern Überleben. Mit dieser Lücke im System muss man nun klar kommen.

Ich möchte im Weiteren wirklich in die Tiefe gehen, denn ich möchte das menschliche Handeln nicht nur einfach auf der Ebene des begrifflichen Denkens verstehen, sondern die Art der Wahrnehmung und die Funktionsweisen der daraus erwachsenden Impulse zur Handlung gründlich hinterfragen. Dabei müsste der Überlebensmechanismus zum Vorscheinen kommen und ein System darstellen.

Wenn es wirklich so etwas wie Erleuchtung gibt, dann ist die Frage dahingehend, welche Mechanismen dabei durchbrochen wurden? Nicht, dass ich glauben würde, dass es wichtig sei, nein, ich glaube nicht, dass es etwas gibt, was wichtig ist, Sein ist, fertig! Ich könnte einfach Geld verdienen mit Hypnose MP3 s und die Sache gut sein lassen, mich an den Strand legen und Ruhe ist. Aber da ist etwas, das mich nicht loslässt und darum will ich es wissen.

Wenn ich also nach jahrelanger Meditation kein zufriedenstellendes Ergebnis habe, dann ist dies möglicherweise auf meine immer noch zu stark vorhandenen Konditionierungen bezüglich der Person, die ich glaube zu sein, zurückzuführen. Und wenn dies doch so ermüdend ist, dann ist es auch kein Weg für den normal Sterblichen, denn wir wollen aktiv sein und nicht meditierend herumsitzen und viel Lebenszeit opfern. Und da muss der Hinweis auf von außen zugeführte Stoffe erlaubt sein. Es gibt mittlerweile eine rege Diskussion über DMT und andere pschedelische Substanzen, die das menschliche Dasein für neue Erfahrungsräume öffnen kann. Eine Dissoziation von den als Person gespeicherten Inhalten kann angeblich eine Gotteserfahrung auslösen. Da mich solche Dinge aber sehr nervös machen, bin ich daran nicht interessiert, aber die Aussage des Mannes auf dem YouTube Kanal „Insanity is Sanity“ hat mich doch beeindruckt. Er sagte die Erfahrung gemacht zu haben, dass wir uns in einer Simulation befinden, und dass er es für nicht möglich hält, normal an diese Erfahrungen heranzukommen ohne Drogen wie DMT. Er kenne jedenfalls keinen der es mit Hilfe der Meditation geschafft hätte. Nun, das ist doch nicht gerade ermutigend. Dennoch ist es ein Hinweis, dass eben diese Stoffe eine funktionale Veränderung herbeiführen, die eine Sicht auf mehr anbietet.

Der auf das Überleben ausgerichtete Verstand funktioniert im Sinne unseres Alltagslebens. Wollen wir mehr, müssen wir in die tiefere Funktionsweisen des Verstandes eintauchen. Ich meine, ich nehme die Geschichte mit dem Bewusstsein sehr ernst und glaube auch, dass die Erfahrungen alle innerhalb dessen stattfinden. Und wenn die Inhalte meines Verstandes als Blockade für höhere Seins-Zustände verantwortlich ist, dann sollte man diese Blockade gründlich untersuchen. „Was hat mich gerade veranlasst zur Küche zu gehen?“ oder „Warum habe ich gerade dieses getan oder gedacht?“ muss erkundet werden. Ich denke auch das begriffliche Denken hat den größten Einfluss auf all dies und ist mit Sicherheit auch verantwortlich für die gesamte Erfahrung Mensch im Unterschied zu vorher, wo Mensch noch keine Sprache hatte, sondern noch in Bildern dachte.

Zu untersuchen sind die realen Denkvorgänge in Zeitlupe mit den emotionalen Bewegungen, um Klarheit zu gewinnen. Eben diese Vorgänge nicht nur verstandesmäßig zu erfassen, sondern auf der erfahrenden Ebene wird den Schleier des Mystischen weiter lüften. Wenn jemand etwas darüber weiß, dann würde ich mich freuen darüber zu erfahren! Danke fürs Lesen! Gruß Uwe

Photo by Robin Schreiner on Unsplash

Ayurveda

Ayurveda – die ganzkörperliche Medizin

Von vielen Schulmedizinern bislang noch akribisch gemieden und mit Skepsis betrachtet findet sie in der indischen Welt schon lange großen Anklang: Ayurveda. Die traditionelle Heilkunst findet vor allem in Ländern wie Nepal und Sri Lanka seit jeher Anwendung und wird dort auch wissenschaftlich gelehrt sowie als Heilmethode anerkannt. In westlichen Ländern hingegen wird Ayurveda lediglich zu Wellness-Zwecken verwendet und in Hinblick als tatsächliche Heilungsmethode weitgehend belächelt.

Die Betrachtung von Körper, Geist und Seele

Ayurveda, übersetzt aus dem Sanskrit, bedeutet etwa „Lebensweisheit“ oder „Lebenswissenschaft“ und glaubt an eine Kombination aus physischen, mentalen, emotionalen sowie spirituellen Aspekten im Leben eines Menschen. Sie geht davon aus, dass das Leben von drei Lebensenergien gesteuert wird, den sogenannten Doshas. Dabei unterscheidet man den Pitta-, den Kapha- sowie den Vata-Typ. Das harmonische Gleichgewicht zwischen diesen Lebensenergien herzustellen ist das Ziel der Ayurveda-Heilkunst. Sie geht davon aus, dass Körper und Geist nur dann Gesundheit erlangen können, wenn sämtliche Elemente des Menschen miteinander in Einklang sind. Krankheit entspricht demnach einer Störung eines dieser Elemente und kann über verschiedenste Techniken, welche in der Ayurveda Anwendung finden, behoben werden.

Lebensenergien und Behandlungen in der Ayurveda-Heilkunst

Je nach Krankheit kann gemäß der ayurvedischen Lehre abgeleitet werden, in welchem der drei Doshas sich der Defizit befindet und entsprechende Therapien können eingeleitet werden. Ein wichtiger Bestandteil zur Erkundung der individuellen Doshas ist die Anamnese, in welcher der behandelnde Praktiker anhand des Körperbaus sowie persönlicher Vorlieben eruiert, in welchem Dosha sich das Problem befindet.

Jedem Dosha-Typ können bestimmte Eigenschaften und Problemstellungen zugeordnet werden. Dennoch sind die meisten Menschen Misch-Typen und weisen nicht nur Probleme des einen sondern mehrerer Doshas auf. Menschen vom Typ Vata sind dabei entweder sehr große oder sehr kleine, in jedem Fall jedoch zierliche Personen mit Hang zu Untergewicht und Verdauungsstörungen. Pitta-Typen hingegen imponieren als cholerische, aufbrausende Personen mit unersättlichem Essverhalten und massivem Körperbau während Kapha-Typen von einem trägen Charakterzug bestimmt sind.

Mithilfe von Inhalationen, Umschlägen oder Pasten soll eine ausgleichende Balance zwischen den Lebensenergien geschaffen werden. Yoga-Übungen sollen angesammelte Schlacke im Körper ableiten, die Durchblutung anregen sowie Muskelspannungen lösen. Ayurvedische Massagen mit aus Pflanzen hergestellten Ölen sollen die sogenannte Srotas öffnen, durch welche das Unverdaute, Ama, abfließen kann. Dies beugt dem Anreichern von unverdauten Stoffen und in weiterer Folge der Entstehung von Krankheiten vor. Sogenannte Marma-Massagen eignen sich hervorragend, um über sanften Druck die Vitalpunkte des Körpers zu stimulieren und so die Verdauungsenzyme zu aktivieren, was sich positiv auf den Gastrointestinaltrakt auswirkt.

Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle in der Vereinigung von Körper, Geist und Seele. So soll beispielsweise nur bei Hunger gegessen werden und nur wenn die vorangegangene Mahlzeit bereits verdaut wurde sowie Wasser niemals kalt und lediglich im abgekochten Zustand getrunken werden. Neben zahlreichen Ernährungsgewohnheiten sowie Reinigungstechniken lebt Ayurveda auch von der Yogapraxis und dem Einsatz von Pflanzen sowohl in der Nahrung als auch in der Behandlung. Machen Sie sich auf der Webseite www.ayurvedatrends.com selbst ein Bild dieser traditionellen Heilkunst und erfahren Sie, wie Sie Körper und Geist in Einklang bringen können und warum dies für Ihre Gesundheit wichtig ist.

Mein ganzes Leben lang habe ich damit verbracht die Hoffnung auf mehr Erfüllung zu bedienen. Immer neue Ideen wurden herangezogen, um der Möglichkeit von Erfüllung näher zu kommen. Aber ist Erfüllung jemals eingetreten? So weit ich dies beurteilen kann, nein! Erfüllungen von Wünschen sind kurzzeitiges Aufblitzen von Glück, welches der Geist schnell wieder entwertet oder noch schlimmer, die Angst entstehen lässt, das Objekt der Begierde wieder loszuwerden.

Wir stehen also immer der Situation gegenüber, dass unser Verstand uns sagt, dass etwas in unserer Realität so nicht ist, wie wir es gerne hätten, und das hat ein Gefühl von Unerfülltheit zur Folge. Dann fangen wir damit an die Realität zu ändern, wie wir es gerne hätten. Wir arbeiten hart, um uns die Wünsche zu erfüllen, von denen wir meinen, dass sie uns erfüllt sein lassen. Aber wenn der Porsche vor der Haustür steht, oder das sexuell ersehnte Wesen in unserem Bett ist, dann dauert es nicht lange und unser Verstand fängt abermals an etwas in unserer Realität als nicht in Ordnung anzusehen, und das Streben nach Veränderung beginnt von Neuem.

Wenn wir das beginnen zu sehen, dann haben wir zumindest einmal unsere Täuschung entlarvt. Die Wünsche sind zwar immer noch präsent, aber wir wissen bereits, dass ihre Erfüllung uns langfristig nicht erfüllt. Wir wollen uns aber dennoch „ganz“ fühlen.

Für alle, die sich näher damit beschäftigen möchten, empfehle ich mein Lieblingsbuch: Die Weisheit der Yoga-Sutras von Patañjali: Aus dem Sanskrit neu übersetzt und kommentiert

Es könnte sein, dass dieser Wunsch einfach das Bedürfnis ist, sich so geborgen und wunschlos zu fühlen, wie es ursprünglich einmal im Leib unserer Mutter gewesen ist. Wir brauchten noch nicht einmal zu atmen und auch keine Nahrung zu uns nehmen. Wir waren warm umhüllt und glucksende Geräusche waren unser Empfinden. Der Gedanke, dass etwas fehlen könnte war einfach nicht existent. Wir waren in einem Zustand glücklichen Seins. Und erst mit dem Aufkommen unseres Verstandes im späteren Leben konnten wir bewerten, dass uns dies oder jenes „fehlt“. Und nun ist der ständige Drang da, den ursprünglich so geborgenen Zustand der Glückseligkeit wiederherzustellen, was aber eine Unmöglichkeit darstellt.

Wenn man diese Tatsache in seine Überlegungen mit einbezieht, dann hat man das Problem bereits an seiner Wurzel gepackt. Ich habe dann wirklich begriffen, dass die Ursache von unerfülltem Sein in meinem Verstand zu finden ist. Mein Verstand ist eigentlich ein Werkzeug was mir helfen soll zu überleben. Und weil er das ist, ist er darauf ausgerichtet die Probleme zu lösen. Er ist also kein Instrument, was es begünstigt in Frieden und Harmonie zu verweilen, sondern sich mit dem „Konflikten“ im Leben zu beschäftigen. Und genau jenes ist es, was uns immer ein wenig unzufrieden sein lässt, denn Gedanken an zu lösende Probleme ziehen immer auch negative Gefühle mit sich.

Und so, wie sich unsere Situation darstellt, so sehen wir es auch in der Welt. Jeder „arbeitet“ an seinem Glück, was, wie wir festgestellt haben eine höchst illusorische Angelegenheit ist. Doch das hält die Menschheit nicht auf, das Spiel immer weiter zu treiben. Einige haben in ihrem Bestreben das Glück zu finden Firmen gegründet, und haben eine eigentlich sehr zufriedenstellende Lebenssituation. Sie lassen andere für sich arbeiten und kassieren dabei ordentlich ab. Aber sind sie glücklich? Die meisten sind es nicht, und haben auch meist nicht die Zeit sich das wirklich bewusst zu machen. Sie sind zu beschäftigt, sich mit solchen Fragen auseinander zu setzen. Wenn sie es täten und den oberen Text genauso assimilieren würden, wie du es hier bereits getan hast, dann würden sie ihre ganzen Machenschaften ad absurdum führen. Das soll nicht heißen, dass eine zielstrebige Tätigkeit nicht durchaus erfüllend sein kann, nein. Es kann eben sogar sein, dass sich der Verstand bei einer hoch konzentrierten Arbeit sogar in einen Flow begeben kann, was sich sehr erfüllend anfühlen kann. Aber sie tun dies ja meist nicht ohne auf das Ziel zu schauen. Und das Ziel ist es, was eben nicht zu dem ersehnten Frieden führt.

Die weitere Eigenschaft des Verstandes ist es uns ein Gefühl von Identität zu geben. Wir glauben „Jemand“ zu sein. Und eben im Unterschied zu dem beschriebenen Zustand des ungeborenen Kindes fühlt sich jeder, der eine Identität hat, als ein getrenntes Wesen. Und genau das ist die Ursache unserer Unerfülltheit. Wir wollen Eins sein mit allem und uns somit geborgen fühlen und in Frieden. Und das ist mit unserer Identität eben nicht möglich, weil das Gefühl des Getrennt Seins unmittelbar damit verbunden ist.

Schauen wir uns an, was unsere Identität und demnach auch unsere Wünsche bedingt, so müssen wir hier auf die Aktivitäten unseres Geistes verweisen. Das Zusammenspiel all unserer geistigen Aktivitäten lässt uns die Welt und uns selbst empfinden, WIE wir das alles empfinden. Das bedeutet, dass erst unsere unbewussten Programmierungen die Welt und uns selbst empfinden lässt.

Wie kommen wir also in den totalen Glückszustand, wenn es die Erfüllung der Wünsche nicht realisieren können? Es ist so einfach, und dennoch so schwer. Wir müssten den Zustand des ungeborenen Kindes wieder einnehmen können. Und was zeichnet diesen besonderen Zustand eigentlich aus? Es ist die ungefilterte Wahrnehmung all dessen was ist, ohne Interpretationen. Wir interpretieren nicht mehr ein jemand zu sein, und damit fällt das Gefühl der Trennung weg, und damit eben auch das Gefühl des Mangels. Das Gefühl der Einheit tritt an seine Stelle und verheißt ein echtes Gefühl von Glück und Erfüllung.

Wir sprachen von der Aktivität des Geistes als Ursache für Identität und demnach getrenntem Sein. Wie können wir aber denn unsere geistigen Aktivitäten zu unserem Vorteil verändern? Und hier nun kommt die Wissenschaft des Yoga ins Spiel. Patañjali hat die Systematik der geistigen Schulung in seinen Yogasutras genau beschrieben. Im Wesentlichen geht es dabei um die Beruhigung des Geistes. Symbolisch können wir die Aktivitäten unseres Geistes wie die Oberfläche eines Sees ansehen. Wenn alle Wellen sich so weit beruhigt haben, dass wir eine spiegelglatte Oberfläche haben, dann können wir hinab auf unser ursprünglich geistiges Wesen schauen. Und irgendwann ruht unser Wesen in uns selbst, und wir in ihm, und das ist dann die pure Erfüllung. Diese findet dann jenseits von all unserem Begehren statt und heilt zudem noch die Welt, die in Wahrheit nur EINS ist.

Machthaber verteidigen ihren Status, den sie keinesfalls verlieren wollen, indem sie die Massen der Menschen weitestgehend in Unwissenheit halten. Sie haben es geschafft, unser Denken durch Medien und Schulsysteme so zu beeinflussen, dass wir in ihrem Sinne „funktionieren“! Ihre größte Angst wäre eine erwachte Menschheit, was ihre Entmachtung augenblicklich nach sich ziehen würde. Vorbei wären alle Sklaverei und Unterdrückung. Wir selbst entscheiden, das Spiel der Wünsche und Begierden weiter mitzuspielen, oder das Spiel zu durchschauen, und uns einer klügeren Alternative hinzugeben.

Wenn du meinst, die Zeit dafür wäre reif, dann mache auch du einen Unterschied. Welche Begehren sind in dir aktiv? Womit nährst du deine ständig sinnlose Suche nach Erfüllung? Und ist es nicht so, dass du durch wirkliche Cleverness deinen Weg dadurch nicht nur erleichtern, sondern auch noch erheblich abkürzen kannst? Bedenke all das Leid, was du dir selbst zufügst durch die ewige Annahme etwas wollen zu müssen, anstatt genau jetzt die totale Erfüllung „zu sein“. Genau diesen Frieden wünsche ich dir!

Für alle, die sich damit beschäftigen möchten, empfehle ich hier meine Lieblingsbücher der Yogasutras:

Die Weisheit der Yoga-Sutras von Patañjali: Aus dem Sanskrit neu übersetzt und kommentiert

Gehirnsoftware: Die Technologie in Patanjalis Yoga Sutras

Die Psychologie des Yoga

Patanjalis Yogasutra: Der Königsweg zu einem weisen Leben

Simulierte Realität

Hattest du irgendwann einmal das Gefühl, dass die Realität nicht wirklich ist? Oder dass die Realität eine Illusion ist? Oder vielleicht das Gefühl, dass du gerade träumst? Glaub es oder nicht, ganz viele Menschen haben das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt mit dieser Realität. Aber wieso haben so viele ein solches Gefühl, wenn nicht wirklich etwas dran sein sollte? Was ist, wenn es wahr ist, und wir wirklich in einer simulierten Realität leben? Das kann weit hergeholt sein, aber nur solange, bis man hört, was die sehr renommierten Physiker sagen, nämlich dass es keine Realität gibt. Bereits in dem frühen 20ten Jahrhundert schlussfolgerte der Physiker Werner Heisenberg, dass es eine Realität nicht geben kann. Die Annahme einer virtuellen Simulation hat also eine sehr gute Chance Wirklichkeit zu sein. Diese Theorie ist noch nicht hinlänglich akzeptiert, obwohl Wissenschaftler jedoch annehmen, dass die Natur der Realität im Grunde nach mathematischen Algorithmen abläuft, so dass die ganze Welt digital erklärt werden könnte. Gemäß dem digitalen physischen Prinzip müsste die Realität dann generiert sein aus digitalen Informationen. Und die elektrischen Signale in unseren Gehirnen interpretieren diese Daten zu dem, was wir Realität nennen. Das würde dann aussagen, dass nichts existiert ohne Bewusstsein. Zudem hat ein Quantenphysiker namens Dr. James Gates Junior Computer Error Korrektion Code bezüglich der Natur der Realität gefunden. Und es gibt auch Reports darüber wie Wissenschaftler, die in mikroskopisch erzeugten Bildern der Natur, die Pixel entdeckt haben. Wenn unsere Realität nicht virtuell ist, warum ist es dann gepixelt und warum enthält es Computer Error Korrektion Code? Es ist allein dadurch gepixelt, weil die kleinste Zeiteinheit die Planckzeit ist und die kleinste Länge ist die Plancklänge. Zugegebenermaßen sind das wirklich extrem kleine Einheiten, aber dennoch ist etwas darunter nicht existent, was schon die Aussage einer verpixelten Realität nahelegt.

Wenn wir in einer simulierten Realität leben würden, so würde dies tatsächlich viele Phänomene erklären. Grundsätzlich kann man aus verschiedenen physikalischen Versuchen schließen, dass Realität nur existiert, wenn dort beobachtet wird, und deshalb, wenn da kein Beobachter da ist, da auch keine Realität ist.

Da ist ebenso die Quantenverschränkung, wo Teilchen gegenseitig zeitgleich kommunizieren egal, wie weit sie voneinander entfernt sind. Und wenn wir schon dabei sind, was ist mit den Atomen? Atome sind die Bausteine von allem und sie bestehen zu 99,99 % aus leerem Raum. Und in Wahrheit könnte die ganze Substanz dieser Welt in einem Golfball Platz haben. Und selbst dann wäre noch Platz für ein bis zwei Planeten. Wie auch immer, wenn wir in einer Simulation leben würden, so würde alles einen perfekten Sinn ergeben. Und jedes Phänomen in der Quantenwelt erklärt wie virtuelle Spiele funktionieren. In einem Computerspiel tritt auch nur diejenige Realität in Erscheinung, die für den Spieler gerade benötigt wird. Und überall kann man von einem Punkt zum anderen kommen innerhalb von Sekundenbruchteilen, also schneller als das Licht. Ebenso erklärt die Simulationstheorie parallele Universen und Multiversen. Zusätzlich erklärt es auch nicht wissenschaftliche Phänomene wie Dejavu, Geister und andere paranormale Aktivitäten. Diese könnten Spalte in der Matrix sein. Psychische Fähigkeiten und Intuition könnten einfach das Ergebnis empfangener Information innerhalb des Programms sein. Reinkarnation könnten programmierte Erinnerungen sein, oder Erinnerung an ein Vorleben könnten verändert ablaufende Simulationen sein. Die Simulationstheorie kann ebenso Alien Entführungen, Ufo Sichtungen und fremde supernatürliche Phänomene erklären, weil eben alles möglich ist in einer virtuellen Realität. Auch Wunder könnten inszeniert werden durch Quantensprünge oder verschieben paralleler Universen oder grundsätzlicher Veränderung in der Programmierung. Es erklärt auch, warum verschiedene Menschen in derselben Situation komplett andere Erfahrungen machen.

Aber das Leben fühlt sich ja so unglaublich echt an. Und letztendlich ist es so, dass wenn wir in einer Computersimulation leben, dass wir keine Referenzpunkte haben zwischen wahr und virtuell, also wissen wir wirklich nicht was real ist. Zudem stellen Menschen in ihrem Leben in bestimmten Bereichen fest, wie die Realität sich verhält. Wenn aber der Mensch selbst mit seinem Bewusstsein schöpferisch ist ohne es zu wissen, so würde er immer wieder nur dasjenige erschaffen, was seines Glaubens nach möglich ist, nie jedoch darüber hinaus. Der Vorteil einer virtuellen Realität wäre in diesem Falle die Möglichkeit sich so weit zu entwickeln, bis man in die Programmierung selbst eingreifen könnte.

Es ist kurios, dass Menschen mit Nahtodeserfahrungen sagen, dass die Welt auf der anderen Seite realer ist als diese. Nun, kann sein, dass es so ist und es gibt Gründe in Bezug auf Mysterien, die durch die virtuelle Realität erklärbar wären. Was auch erklärt werden kann sind die vielen spirituellen Paradoxien.

Zum Beispiel, dass das Leben ist eine Illusion sei, sagten viele spirituelle Lehrer. Nichts geschieht wirklich und wir träumen nur in einer unendlichen See von Leerheit. – Ebenso wäre es in einer simulierten Realität, weil sie von ihrer Substanz her leer wäre.

Als zweites Beispiel möchte ich anführen, dass nur dieser Moment existiert. In einer virtuellen Realität existieren keine Zeit und kein Raum. Nur dieser Moment kann erfahren werden, denn es ist permanent jetzt.

Beispiel 3: Wir sind alle EINS. In einer Simulation kann es gar nicht anderes sein, weil alles, was innerhalb des Programms dargestellt wird, ist alles, was existent ist. Außerhalb des Programms existiert nichts, also umgibt uns ständig nur das Programm, selbst unser Körper ist Teil dieses Programms. Wir sind alle verbunden durch das Programm. Und es ist unmöglich getrennt vom anderen zu sein, weil in einer virtuellen Realität alles was erlebt werden kann eins ist. Und das ist genau dasjenige, was Quantenforscher sagen, dass nämlich alles eins ist, und nichts Getrenntes vom restlichen existiert.

Wenn wir also in einer simulierten Welt leben, wie können wir dann Einfluss ausüben um die beste Erfahrung zu machen in dieser Simulation?

Erstens musst du verstehen, dass du das Spiel des Lebens spielst und zweitens musst du die Regeln und Dynamiken dieses virtuellen Spiels klar verstehen, so dass du exakt weißt, wie du es spielen musst: Du bist Licht und Liebe und auch alles!

Zweitens Wie spielen wir das Spiel innerhalb einer virtuellen Welt mit einem virtuellen Verstand? „Habe einen offenen Verstand und genieße die Reise!“ Der Grund des Spiels ist pure Erfahrung, die konzeptionell immer weiter führt zur bedingungslos gelebten Liebe.

Aber hier eine Anleitung für ein gutes Leben:

Lektion1 – Stelle das Spiel auf. Bevor das Spiel des Lebens beginnt, bestimmt dein höheres Selbst deine Mission oder dein bevorzugtes Ziel. Und basierend auf dieser Intention wird dein virtuelles Ich mit diesem bestimmten Wunsch programmiert und du auf deinen gewählten Weg ausrichtet. Dieses ist der Weg, der deine intentionierte Mission erfüllt und erlaubt dein bestmögliches Ziel. Diese treibende Kraft ist der exakte Grund, warum du dieses Spiel eigentlich spielst.

Wenn das Spiel beginnt, verlierst du alle Erinnerungen an dein höheres Selbst und du wirst auch vergessen, dass du ein Spiel spielst. Die Amnesie erlaubt, dass du eine reale Erfahrung machen kannst, aber dies sagt auch, dass du Hilfe und Führung entlang deines Weges gebrauchst. Dafür, um dich zu führen und dich auf dem Weg zu unterstützen, bist du ausgestattet mit den passenden Geschenken und Attributen, also dem richtigen Charakter und den richtigen Genen, den DNA und auch dem richtigen Horoskop, wo die Positionen der Sterne zu Zeiten der Geburt repräsentativ für das darunterliegende Programm mit spezifischen Funktionen während deines Lebens sind. Das Spiel des Lebens zu spielen erfordert ein Spielfeld oder ein Board. Dieses nennt sich Planet Erde. Hier ist der Beginn des Spiels und da sind unbegrenzte weitere Spielflächen. Dabei können zwei Menschen auf der gleichen Spielfläche vollkommen unterschiedliche Erfahrungen machen. Jeder hat seine Realität. Keiner kann in die Realität des anderen „einloggen“. Wunder und sofortige Manifestationen sind möglich. Unsere Eltern sind diejenigen, die die richtigen Umstände für unser Spiel schaffen. Das Spiel fordert dich heraus deine Geschenke und Begabungen zum Vorscheinen zu bringen, genauso wie sich deine Ängste anzusehen. Und du hast herauszufinden, wer du wirklich bist und natürlich dein bestmögliches Leben zu erfahren. Natürlich sind da keine Garantien und einige inkarnieren wieder und wieder und wieder, bis sie den Schritt endlich gemeistert haben und ihr virtuelles Spiel bewusst gestalten können.

Lektion2 – Innerhalb dieses anspruchsvollen Spiels der virtuellen Realität existiert jede Möglichkeit als Möglichkeitswelle im Quantenfeld, dem Feld des unendlichen Potentials. Nur eine Version loggt sich ein in der Zeit und wir erfahren es scheinbar als Realität aber was genau bestimmt die Version, die wir erleben? Bevor du voll bewusst und erwacht bist, steuert das erste unbewusste Programm, das „Ego“ dein Leben automatisch nach deinem individuellen Programm. Das Ego ist ein Programm, was speziell zum Überleben designend wurde, um dich innerhalb der Simulation so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Wenn aber das Ego in Betrieb ist, solange du also unbewusst bist, hast du keine oder fast keine Kraft dein Spiel zu beeinflussen. Das heißt, solange du unbewusst bist, sind deine Reaktionen Aktionen und Interaktionen vom Ego, und somit von deinem spezifischen Programm bestimmt. Das macht es natürlich schwierig ersehnte Erfahrungen zu erschaffen, die nicht vorgesehen waren. Um die Realität bewusst zu beeinflussen, müssen unbewusste Programme überschrieben werden, und bewusste Entscheidungen getroffen werden. Aber in der Absicht das zu tun, musst du das Spiel spielen als dein höheres Bewusstsein. Unglücklicherweise ist es nicht einfach wenn wir Amnesie über unser höheres Selbst haben und letztendlich erfahren wir die limitierte Version unserer vorherigen Bestimmung. Mit dem Erwachen wird die ursprüngliche Programmierung, die dein Leben bestimmte, durchschaut. Deine Fähigkeiten die Realität zu bestimmen ist direkt davon abhängig, wie bewusst du bist. Umso bewusster du bist, desto mehr Power hast du. Um dein Spiel mit deinem höheren Selbst zu spielen musst du aufwachen und dich erinnern, wer du wirklich bist.

Lektion3 – Aufwachen ist der Schlüssel um deine virtuelle Realität zu meistern. Gefangen in unserem Programm sind wir unbewusst, aber wenn wir uns selbst beobachten werden wir selbstbewusst. Wenn wir fortfahren und uns zunehmend entwickeln, können wir erwachen als der Beobachter, was ein anderes Wort für unser höheres Selbst ist. Dieses ist allgemein bekannt als Erwachen. Du erwachst als dein höheres Selbst. Wenn dein wahres Ich erwacht ist und das Spiel bewusst spielt, hast du die Power die Realität von Inneren der Simulation her zu beeinflussen, und dabei das Ego zu transzendieren und die unbewussten Programme zu deaktivieren und auch die DNA Codes zu überschreiben, ebenso, wie das Überschreiben des astrologischen Codes, wenn du es so wählst.

Spirituelles Erwachen ist kein Ziel wie eine Wahl von Moment für Moment. Erwacht sein und bewusst sein erfordert in deinem Körper zu sein, bewusst, total präsent, ohne urteilen und ohne Widerstand, und sich nicht in einem Zustand von Reaktion oder Verteidigung zu befinden. Das sagt aus, wenn du immer präsent bist in diesem Moment, ohne Ablenkung und ohne Anhaftung, dann erwachst du, und als Ergebnis verkörperst du dein höheres Wesen. Das ist es, warum es so toll ist in dem Moment zu sein und wahre Präsenz zu erfahren. Aber immer, wenn du wieder unbewusst wirst, wird dein Ego die Kontrolle übernehmen, und wann immer das passiert, spielt das Leben entsprechend deines Programms, bis das höhere Selbst wieder präsent ist. Leben aus deinem höheren Selbst heraus erlaubt dir die unbewussten Programme zu überschreiben, die andererseits dein Leben kontrollieren würden. Aber es beantwortet nicht die Frage, wie wir bewusst die Realität beeinflussen können?

Lektion4 – Kommunikation mit dem Quantenfeld

Von außerhalb der Simulation kann alles Variable oder alle Potentiale verändert oder beeinflusst werden durch Code oder Überschreibecode, aber von innerhalb der Simulation haben wir diesen Vorteil nicht und als Teilnehmer einer virtuellen Realität haben wir keine physische Kraft um irgendeinen Effekt zu erzielen, weil wir selbst holografische Einheiten sind. Dennoch, wenn es darum geht die Realität zu beeinflussen oder gar das eigene Leben bewusst zu erschaffen, so haben wir etwas, dass gleichermaßen mächtig ist.

Alles, was wir erleben entspringt dem Quantenfeld und eigentlich besitzt es das Potential alles herauszubilden, was wir wählen. Dieses unendliche Feld des Potentials ist bewusst und intelligent. Und obwohl es nach bestimmten Regeln und Kriterien funktioniert, so reagiert es auch auf die Kraft des Geistes. Durch die Kraft deines Geistes kannst du alles sein oder haben, von dem größten Traum bis zu den herrlichsten Wünschen. Durch bewusstes Benutzen deines Geistes in der richtigen Art und Weise kannst du das Quantenfeld um alles fragen, was du intendierst und es kann nicht nein sagen. Ob du es jetzt bemerkst oder nicht, du kommunizierst permanent mit dem Feld durch deine Gedanken, Beabsichtigungen und Konzentrationen, aber die stärkste Kommunikation ist dein Glaube.

Das Feld registriert all deinen Glauben und reagiert immerwährend und konsequent wie ein Spiegel, indem es deinen Glauben manifestiert. Und in dieser Hinsicht ist die Realität ein Feedback System, das immer dir folgend deinen Glauben aufzeigt. Wenn du also irgendeinen Aspekt deines Lebens nicht magst, so brauchst du nichts anderes zu betrachten als das, was du über das Leben glaubst. Der Glaube ist so mächtig, wie ein An- und Ausschalter für unbewusste Programmierung und ist sogar der einzige Weg dein Unterbewusstsein zu programmieren oder umzuprogrammieren.

Die Kraft der Visualisierung ist der zweite Weg, um mit dem Quantenfeld erfolgreich zu kommunizieren, eben mit Bildern und Symbolen. Was auch immer du dir vorstellest ist zeitgleich vom Feld empfangen worden als seine Information. Mit anderen Worten, das Feld liest deine Vorstellungen als eine Anfrage und delegiert unverzüglich. Das ist der Grund, warum du dir immer nur das vorstellen sollst, was du willst und nie das, was du nicht willst.

Magnetismus ist der dritte Weg mit dem Feld zu kommunizieren. Wenn du einen Traum oder Wunsch manifestieren möchtest, kannst du magnetische Vibrationen aussenden, die das Gewünschte anziehen. Wir kennen dies aus dem universellen Gesetzt der Anziehung, aber es ist der weniger bekannte magnetische Schlüssel, der all die Kraft besitzt. Dieser Schlüssel ist die Selbstliebe und ohne sie hat das Gesetzt der Anziehung fast gar keine Wirkung auf die Realität. Selbstliebe erzählt dem Feld, dass du deine Wünsche und Träume Wert bist. Und die hohe Energie der Selbstliebe magnetischen Vibrationen zieht an, was immer du willst. Selbstliebe ist die vibrierende Währung, die dir erlaubt Gedanken gegen Dinge zu tauschen. Nun, wo du die essenziellen Schlüssel zur Kommunikation mit dem Feld kennst, solltest du auch die Wege bemerken, indem dein höheres Selbst mit dir kommuniziert sowohl vor, als auch nach dem Erwachen.

Lektion5 – Botschaften von oben

Durch dein höheres Selbst hast du den direkten Zugang zur Weisheit von einem vorteilhaften Punkt. Tatsächlich hat dein höheres Selbst für dich den Weg, den es am besten ist, zu gehen, und weiß auch die Antworten auf deine heikelsten Fragen. Diese Führung kannst du erhalten. Das Bekommen von Informationen von deinem höheren Selbst ist eine große Sache in der Spielveränderung. Wie kommuniziert dein höheres Selbst mit dir? Innere Führung! Dein höheres Selbst kommuniziert mit dir über die innere Führung, andererseits bekannt als Intuition, Gottesgefühle oder Gefühl von sicherem Wissen.

Deine Fähigkeit diese Botschaften zu empfangen hängt von deiner Offenheit und der inneren Stille Deines Geistes ab. Umso offener und stiller du bist, desto größer die Führung. Jeder versteht, dass dies ein hervorragender Grund für tägliche Meditation ist. Auch Wegweiser, Synchronizität, bedeutungsvolle Ereignisse und zufällige Zeichen sind Zeichen höherer Kommunikation und je aufmerksamer du bist, desto mehr wirst du an diesen Zeichen profitieren. Gedanken und plötzliche Ideen und geniale Funken des Genies kommen direkt von deinem höheren Selbst. Dein höheres Selbst spricht zu dir durch Gedanken und Ideen, aber in einem Kopf voller Sprachgewirr kannst du diese ganze innere Führung vergessen. Deine Träume und Wünsche sind nicht zufällig oder unwesentlich. Sie sind die Anweisungen deines höheren Selbst, welches dich damit auf deinem gewählten Weg hält und dich zu deinem besten Ziel ausrichtet. Höre auf deine Emotionen. Menschliche Emotionen sind für den Zweck höherer Führung geschaffen. Mit guten Gefühlen und Emotionen bist du geführt auf deinem Weg. Schlechte Gefühle und Emotionen zeigen uns vom Weg abgekommen zu sein. Wenn du völlig vom Weg abgekommen bist werden gewisse unvermeidliche Erfahrungen erscheinen, die dich hoffentlich auf deinen Weg zurückbringen sollen. Aber wenn du ernsthaft abgewichen bist, wird dein höheres Selbst auch Krisen benutzen als eine kurskorrigierende Strategie.

Was sagt das zu uns? Also, wenn wir wirklich in einer simulierten Realität leben, dann können wir uns einfach unendlich erleichtern und aufhören, das Leben so ernst zu nehmen. Wir können unserem größten Glück folgen und tun, was wir tun wollen und wir können vergeben und vergessen, weil kein Schaden angerichtet werden kann in einer Welt der Illusion. Und wenn unser unbewusstes Verhalten das Resultat unserer Programmierung war, dann können wir uns auch selbst vergeben. Und eigentlich ist es so, weil so viele spirituelle Lehrer sagen, dass wir wirklich unschuldig sind und dass da nichts ist, was es zu vergeben gibt.

Außerdem, wenn Realität nicht real ist, dann ist es ein guter Deal Chancen zu ergreifen und möglicherweise angstfrei zu leben. Und wenn alles erfahren werden kann durch virtuelle Programmierung, so sagt dies auch dass du das Potential hast wirklich grenzenlos zu sein. Wenn du aufwachst und dich erinnerst, wer du wirklich bist, und das Spiel erkennst, dass du spielst, dann hast du die Macht und Fähigkeiten die Regeln zu überschreiben und die ganze bisherige Tortur zu durchleuchten und du kannst dich auf die größte Reise deines Lebens begeben.

Natürlich ist es möglich zu entscheiden das Spiel auch nicht zu spielen und in vollkommenem Frieden das Leben als der Beobachter aus der Nicht Dualität zu führen. Ebenso kannst du auch wählen ein neues Spiel zu spielen, was auch immer das sein könnte? Wissenschaftler haben noch nicht die Möglichkeiten die Simulationstheorie bewiesen, und es mag vielleicht auch niemals möglich sein, aber ungeachtet der Natur der Realität, die bemerkenswerte Reise der Liebe und des Lebens ist deswegen nicht weniger geheimnisvoll. Du bist Liebe und Licht und alles, was gut ist. In Gnade Liebe und Dankbarkeit.

Erleuchtung

Jeder von uns verkörpert während unseres irdischen Daseins eine Person. Und was allen „Personen“ gemein ist, ist die Tatsache des unterbewussten Gefühls der Getrenntheit vom Ganzen. Die Eigenschaften der Person speisen sich aus den gesammelten Informationen während des gesamten bisherigen Lebens. Die Information und deren Verarbeitung führen zu Überzeugungen, Meinungen und Haltungen und Glaubens- und Verhaltensmustern. Solange diese Aspekte zu einem glücklichen und erfüllten Dasein führen ist alles in Ordnung, wenn man mal von der unbewussten Angst der Getrenntheit absieht. Wenn aber das Metaprogramm in unserem Unterbewusstsein namens „Ego“ uns dazu führt ein ängstliches und abhängiges Leben zu führen, bei dem immer wieder durch Schicksalsschläge Ängste und Unsicherheiten zu einem leidigen Empfinden führen, so ist dies für die Person eine eher unerfüllende Sache.

Wenn man jedoch weiß, dass es sich so verhält, dann wäre man in der Lage an sich zu arbeiten und gewisse Umprogrammierungen vorzunehmen. Und wenn man diese Arbeit nicht selbst erledigt, dann werden die geistigen Gesetze dazu führen, die entsprechenden Erfahrungen zu machen, um sich selbst zu bereinigen. Dieser Prozess dauert leider um einiges länger, als wenn man gezielt sein Unterbewusstsein zu einem Harmonie fördernden Programm umprogrammiert.

Das Programm, welches wir Ego nennen setzt sich also aus den Werten zusammen, die sich in unserem Unterbewusstsein befinden. Die oben genannten Aspekte, wie Meinungen und Überzeugungen haben an und für sich keine Relevanz für die Wirklichkeit. Und so kann man jemanden nach seiner Meinung fragen, und wenn er sie zu Ende formuliert hat, ihn oder sie bitten nun die gegenteilige Meinung einmal zu vertreten. Und wenn man sich gut einfühlen kann, so wird sich eben auch die gegenteilige Meinung für einen richtig anfühlen können. Daraus könnte man schließen, dass es keine allgemein gültige Wahrheit gibt. Insofern sind die zusammengesetzten Nichtwahrheiten einer Person nur sinnloser Stoff, der aber in seiner Konsequenz eine Realität ergibt. Diese Realität ist aufgrund seiner Herkunft aus Nichtwahrheiten eine Illusion.

Wie geht man damit um? Für nicht Erleuchtungswillige ist der beste Weg sein eigenes Programm zu harmonisieren. Aber auch schon dieser Ansatz ist ein Weg hin zur Erleuchtung. Mit Hypnose für die entsprechenden Themen ist man in der Lage die für seinen Zweck richtigen Suggestionen in seinem Unterbewusstsein zu platzieren und sich damit in seine positive Richtung zu verändern. Damit ist es möglich seinem Wunschleben immer ein Stückchen näher zu kommen. Auch unbestritten fördernd ist es, sich über seine eigene Gefühlswelt im Klaren zu sein, denn wer ohne diese Klarheit durchs Leben geht, ist im Endeffekt blind und muss zwangsläufig mit der Welt in Konflikt geraten. Das Ego als Programm kann sogar gar nicht überleben ohne Konflikte. Und so kämpft man im Außen für bessere Verhältnisse, wobei aus dem Unterbewusstsein bereits die nächste Schwierigkeit kreiert wird. Damit wird das Leben zu einer Kette voller aneinander gereihter Problematiken. Jedes Leben ist problematisch, denn das Ego mit seinen Reaktionsmustern agiert nicht, wie der Name schon sagt, sondern re-agiert und befindet sich immer in einem Kreislauf von abwechselnder Freude und Enttäuschung und Frustration.

Wie entkommt man nun dem Kreislauf? Hier kommen die Erleuchtungswilligen auf den Plan. Betrachten wir unser Leben einmal als einen Film im Fernsehen. Wir leben unser Leben und sind vollkommen identifiziert mit unserem Ego, bedeutet wir nehmen uns als die Person wahr, die wir glauben zu sein, und unser Leben als die Wahrheit ohne Illusion. Alles ist so echt und wir können gar nicht glauben, dass es das nicht sein soll. Aber wenn wir nun diese Situation als einen Film anschauen im Fernsehen und wir vergessen haben, dass wir gerade fernsehen, dann entgeht uns vollkommen, dass wir nur fernsehen. Wenn wir in diesem Gleichnis nun an Stelle des Bildschirms nun unser wahres Selbst setzen, dann würde jemand der hereinkommt und uns sagt, dass wir auf einen Bildschirm schauen, einem spirituellen Lehrer gleichen. Man wacht auf und denkt: „Oh, ja, ich sehe ja nur auf den Bildschirm und der Film ist ja gar nicht echt. Adäquat dazu würde der echte spirituelle Lehrer sagen: „Schaue auf das, was Du wirklich bist und erkenne Dich selbst! Wenn Du Dich selbst erkannt hast, dann erkennst Du die Welt!“

Was ist aber das höhere Selbst? Das ist das, was Du entdeckst, wenn Du immer tiefer mit der Frage gehst: „ Wer ist es, der hier etwas wahrnimmt?“ Wenn du hörst, wer ist es dann der da hört und wenn du siehst, wer ist es dann in seiner gänzlichen Tiefe, der da sieht. Kommt man in dieser Frage nur tief genug, so werden die eigenen Konditionierungen des Egoprogramms immer deutlicher erkennbar. Und dadurch wird man immer freier von dem Kreislauf des Karma, also dem selbsterzeugten Leid.

Bei Egos ist es Sitte der Welt die Schuld zu geben. Alles ist Schuld, bloß wir selbst nicht. Verantwortung fängt damit an die Verantwortung für das Geschehen im eigenen Leben zu übernehmen. Wenn du dich selbst erkannt hast, dann wirst du die Welt mit anderen Augen sehen, weil einerseits alles „leicht“ geworden ist, weil du nicht mehr reagieren wirst um Schaden von dir zu wenden, sondern alles in einem schönen aufregenden Licht beschaust und staust. Das ist wahre Hinwendung zur Welt und keine verträumte Abwendung, wie viele der sogenannten Realisten behaupten es zu tun.

Fazit: Für alle, die nicht vorhaben erleuchtet oder erwacht zu werden, denen empfehle ich es sich so bequem wie möglich zu machen und trotzdem die Realität nicht allzu ernst zu nehmen. Und für die Erleuchtunswilligen sage ich nur: „Wer ist es, der da wahrnimmt?“

Und du musst dir nur einen simplen Hinweis wirklich zu Herzen nehmen. Nur Einen! Wenn du diesem Hinweis bis in die Tiefe folgst, dann findest du das, was du ohnehin schon immer gewesen bist, weil es dein wahres Wesen ist, deine Natur.

Hinweis:
Was in dir ist jederzeit fähig, die gegenwärtige Innenwelt und die gegenwärtige Außenwelt zusammen, gleichzeitig und mühelos wahrzunehmen? (Jede Antwort aus dem Kopf ist falsch)

Dieses wahrnehmende Wesen ist keine Person, es hat kein Alter und kein Geschlecht. Es weiß nichts, es tut nichts, es hat keine Form, es kennt keine Zeit, und bleibt immer unverändert und unbewegt. Wenn du erkennst, dass du dieses Wesen bist, erkennt es, als du selbst, dass alles andere, was die Person sich vorgestellt hatte, eine Illusion ist, inklusive der Person selbst. Diese Person existiert jenseits ihrer eigenen Gedanken nicht. Die Person ist nur ein Gedanke. Das wahre Wesen, das du bist, trägt das Parfum des Friedens, der Freiheit und der Liebe in sich.

Daran kannst du es erkennen. Was hindert dich? Nichts. Man könnte jedoch sagen: Hindern tut dich die Person selbst, die die Kontrolle über ihr Leben behalten will, obwohl sie gleichzeitig Freiheit will. Sie will erwachen und gleichzeitig hat sie Angst davor. Allerdings ist die Person (der Sucher) nur eine Illusion. Ein echtes Hindernis gibt es also nicht. Das wahre Selbst ist Hier und Jetzt. Immer. Mehr musst du nicht wissen. Folge dem Hinweis bis Klarheit darüber herrscht, was du wirklich bist. Herrscht keine Klarheit bist du dem Hinweis nicht gefolgt, auch wenn es so scheint, dass du ihn angewendet hast, ohne Ergebnis.

Und noch was: Du bist kein Zustand, Zustände kommen und gehen, sie verändern sich, aber eine Sache bleibt immer und ohne Ausnahme unverändert: Das ist dein wahres Selbst.

Die Hypnose ist eine anerkannte Heilmethode. Auch wenn es der Pharmaindustrie nicht gut gefällt, und man versucht eine gründliche Aufklärung zu verhindern, gewiss der Tatsache, dass mittels der Hypnose allergrößte Erfolge erzielt werden. Zu groß wäre der Verlust an Einnahmen, wenn die Konzerne durch ein breit angelegtes Angebot an hochwirksamen Hypnosen und dem Wissen innerhalb der Bevölkerung ausgebremst würden. Schätzungsweise dreiviertel aller verschriebenen Psychopharmaka, oder mehr wären unnötig, wenn man die entsprechenden Personen einer vernünftigen Hypnosetherapie zuführen würde. Aber es geht ja um das liebe Geld und nicht um die Gesundheit oder das Wohlbefinden der Bevölkerung, nicht wahr? Nun gut, wir können auch ohne die, und so verbreitet sich das Wissen um die Hypnose eben über das Internet, wo heutzutage eben die Experten auf dem Gebiet ihr Wissen verbreiten können aber auch ihre Dienste. So werden einerseits viele Kurse angeboten, was den Bekanntheitsgrad der Hypnose erhöht, als auch Hypnose MP3’s, was das Angebot zur Nutzung erhöht.

Warum ist die Hypnose so wirksam? Die Antwort ist verblüffend einfach: Weil unser Leben, unser Wohlbefinden fast ausschließlich auf unsere Gedanken zurück zu führen ist. Und Hypnose behandelt die Patienten mittels Suggestionen innerhalb der Trance, was auch nichts anderes ist als Gedanken. Gedanken werden also mit Gedanken behandelt, ist das nicht vollkommen logisch? Fast alle Wehwehchen des Menschen entstehen aufgrund von Gedanken, also der Haltung zu sich selbst und der Welt. So hat jemand mit Beschwerden, und es ist dabei vollkommen egal worum es sich handelt, seinen Zustand meist unbewusst selbst herbeigeführt. Wie so etwas geschieht ist wiederum ein sehr kompliziert zu erklärendes Phänomen. Aber man könnte folgende Entwicklungsreihe nachvollziehen: Mangelndes Selbstvertrauen vom Elternhaus her führt zu wenig Risiko und Leistungsbereitschaft, führt zu wenig Motivation und somit zu wenig Erfolg und wenig Anerkennung. Frustrierende Erlebnisse in Familie und Partnerschaft führen eventuell zu Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht. Der Teufelskreis ist da! Hätte man am Anfang dieser Entwicklung entgegen gewirkt und Selbstvertrauen und Motivation geschaffen, so würde der Teufelskreis durchbrochen werden. Und wie sieht eine typische Hypnosetherapie für mehr Selbstvertrauen aus? Ganz einfach, man fördert den Glauben dieser Person an sich. Und das sind Gedanken, nichts weiter als Formulierungen, die dem Patienten in sein Unterbewusstsein eingespeist werden. Ab dann werden die neuen Gedanken immer mehr Bestandteil seines Alltags sein und da Gedanken bestimmen, wie man sich fühlt, wird es eine Verbesserung seines Wohlbefindens geben, was sich auf die ganze Person auswirkt. Dieses Beispiel ist nur eins von vielen, aber in allen Fällen ist es immer wieder das gleiche Spiel und die Ursachen lassen sich zurückverfolgen auf Gedanken und Haltungen.

Hypnose mittels eines Hypnotiseurs ist die effektivste Form sich heilen zu lassen von ungutem Gedankengut. Die Kosten sind relativ hoch zwischen 35 – 150 Euro pro Sitzung, jedoch kann der Hypnotiseur auf die jeweiligen Gegebenheiten reagieren und sich individuell einstellen. Bei den Hypnose MP3’s ist es nicht ganz so flexibel, aber das Angebot an guten Hypnose MP3’*s wächst und so kann jeder, der es ernst damit meint seine persönliche Hypnose Mp3 finden, die ihm gut tut. Ich selbst habe auch etliche dieser Dateien auf YouTube gestellt quasi zur Selbstbedienung. Diese aber auch die gekauften Hypnosedateien kann man sehr gut täglich hören und im Vergleich zu dem Hypnotiseur spart man eine riesige Summe an Geld, bzw. würde man diese gar nicht aufbringen wollen und stattdessen so bleiben, wie man ist. Und das wäre jammerschade, weil eben in der Hypnose diese große Möglichkeit steckt sein eigenes Denkgefüge entscheidend zu verändern. Wer dies aktiv betreibt, der macht „Minddesign“. Er formt seinen Geist nach den Gedanken, die er vornehmlich bei sich vorzufinden wünscht. Da wären Zuversicht, Motivation, innere Ruhe, Stressfreiheit, positive Einstellung, aufdecken von eigenen Ressourcen, wie Talenten und Fähigkeiten und vieles mehr. Die Reihe der Möglichkeiten ist unendlich lang und geht von rein körperlichen Dingen über mentale Einstellungen bis hin zu Entwicklungen in alle positiven Richtungen. Die Möglichkeiten sind hier absolut noch nicht erschöpft, ganz einfach weil es nicht möglich ist, das große Geld damit zu verdienen, wie oben beschrieben. Würde in dieser Richtung ernsthafte Forschung betrieben und Systeme erschaffen werden, so würden wir schon ganz anders dastehen. Aber wir sind gerade dabei die Maschinerie in Gang zu bringen und der Erfolg der großen Zugriffszahlen auf YouTube gibt mir Recht.

Hypnose Mp3 ist das Zauberwort, wenn es darum geht sich selbst in eine bessere Verfassung zu bringen. Und das würde, wenn er es wüsste jeder tun, wenn er wüsste, dass ihm dies nur einen ganz keinen Teil seines Geldes kostet. Der Aufwand ist ein wenig Geld und ein wenig Zeit. Aber wie wertvoll ist die Zeit genutzt, wenn man bedenkt, dass eine tägliche Sitzung ca. 30 Minuten dauert und sich nachhaltig positiv auf die Entspannung des ganzen Menschen auswirkt. So schlägt man eben zwei Fliegen mit einer Klappe, man wird entspannter und bewirkt gleichzeitig eine gewollte Veränderung seiner selbst. Was kann es Besseres geben?

 

Erleuchtung

Es wird viel über Erleuchtung und Erwachen gesprochen. Doch was ist das eigentlich? Diese Frage möchte ich hier beantworten.

Es gibt vier Entwicklungsstufen des menschlichen Bewusstseins:

Unbewusst Identifiziert

Während man aufwächst sammelt das Unterbewusstsein Informationen, die sich innerhalb der neuronalen Struktur einbinden und auch Querverbindungen schafft. Die Informationen bilden die Basis dazu, was man glaubt. In unserer westlichen Kultur herrscht noch immer das physikalische Weltbild nach Newton vor. Im Mittelalter wurde das magische Weltbild, nachdem es auch die für uns unerklärlichen Kräfte gibt, durch die heilige Inquisition nahezu ausgelöscht. Dies geschah hauptsächlich aus dem Grunde, um die Vormachtstellung der Kirche in spirituellen Dingen zu sichern. Sie wollte das Monopol darauf für sich gesichert haben und hat diejenigen, die sich mit den magischen Kräften auskannten als „mit dem Teufel in Verbindung“ deklariert und zum Tode durch Verbrennung verurteilt. Das bedeutet, dass für uns das Newtonsche Weltbild die Basis unserer Erfahrungen liefert. Aus diesem Grunde ist der normale Mensch heutzutage der Ansicht, er sei sein Körper. Die Gefühle und Gedanken, die stattfinden, sind als biochemische Vorgänge definiert, obwohl in den Geheimgesellschaften etwas anderes gelehrt wird, nämlich, dass wir auch Geistwesen sind, und die Basis dieser Welt ebenfalls geistiger Natur ist.

So ist ein heute erwachsen gewordener Mensch jemand, der denkt, er ist sein Körper. Und auch all seine Eigenschaften, das, was er von Beruf macht und seinen gesundheitlichen Zustand, eigentlich alles, was er über sich sagen kann, schiebt er dem „Ich“ zu und sagt so „ich bin“. Man befindet sich innerhalb seines Egos, also innerhalb seines eigenen geistigen Konstrukts. Dieses geistige Konstrukt hat die Eigenschaft sich mit der Welt auseinander zu setzen. Es bewertet nach gut und schlecht. Zudem nimmt es die Informationen für sich als Handlungsgrundlage, obwohl jede Aussage ebenfalls in ihr Gegenteil verkehrt werden könnte. Die so gewonnene Sicht verleitet das Ego (kleine Ich) zu allerhand Feindseligkeiten, denn die Basis dieses kleinen Ichs ist die Bedürftigkeit. Aus dieser Haltung heraus ist die Welt einem nicht freundlich gesonnen und man verstrickt sich unwillkürlich mit Menschen und Umständen. Das Ego benötigt sogar die Auseinandersetzung, um seine Existenzberechtigung zu erhalten. Von der Möglichkeit, die eigene Selbstanschauung sei die einer falschen Persönlichkeit hat man keine Kenntnis. Der Verstand hat sich verselbstständigt und funktioniert automatisch reagierend. In vielen Dingen ist man der Illusion verhaftet, dass es so ist, wie man es aus seiner kulturellen Sicht gelernt hat.

Bewusst identifiziert

Man hat verstanden, dass man sich in einem Lebenstraum befindet, ist aber noch in ihm gefangen und weiß dies noch nicht recht einzuordnen. Ab und zu gibt es einen lichten Moment der Bewusstheit und purer Präsenz im Jetzt, aber diesen kann man in der Regel noch nicht richtig verstehen, oder gar bewusst wieder herbeiführen. In diesem Stadium fangen viele Menschen an zu meditieren, weil sie unterbewusst spüren, dass da noch mehr ist.

Pendelbewusstsein

Aufgrund des Wissens und der mentalen Übung hat sich die Möglichkeit ergeben sich bewusst aus der Identifikation zu lösen. Man löst sich heraus und tut dies bewusst, sinkt jedoch immer wieder unbemerkt in den Zustand der Unbewusstheit und Identifikation ab. Die Erfahrung des „Einsseins“ und das unglaublich schön empfundene Gefühl des inneren Friedens beflügelt diese Menschen dazu sich mehr und mehr dieser gedankenfreien Präsenz im Jetzt zu widmen. Bereits nach einem Jahr von täglich dreistündiger Meditation ist man im Besitz der Fähigkeit zur vollen Präsenz im Jetzt.

Vollkommen erwacht

Das Bewusstsein ist befreit von dem Ego und befindet sich ständig außerhalb dessen und erlebt sich als beobachtendes Wesen. Es gibt kein Abgleiten in die Unbewusstheit mehr. Es kann noch zu Ego Rückfällen kommen, aber normalerweise ist der Geist endgültig von der Last des Ego befreit und somit von der Erzeugung von Karma. Der Verstand wird agierend als Werkzeug für die Realitätsgestaltung genutzt, obwohl der in diesem Zustand vorhandene innere Friede bewirkt, sich wunschlos glücklich zu fühlen. Die äußeren Erscheinungen sind nicht mehr Anlass für extreme Gefühlsausbrüche ob nun negativ oder positiv. Es herrscht friedvoller Gleichmut und das Gefühl eins mit sich zu sein. Buddha wurde einmal gefragt wer er sein, und er soll geantwortet haben „Ich bin wach!“

Die meisten Menschen befinden sich in den ersten zwei Bewusstseinszuständen und hier ist es besonders ratsam sich mit den Gedanken zu beschäftigen, die einem gut tun und die förderlich für die eigene Entwicklung sind. Hypnose kann Wunder bewirken ebenso wie die Hypnose in Form der Hypnose MP3. Die Hypnose MP3 fokussiert die Gedanken auf den jeweiligen Aspekt und fördert diese Gedanken im Alltag. Negative Gedanken vergehen, positive werden vermehrt. Alles in allem sind Hypnose MP3’ s ein wunderbares Werkzeug um an sich selbst zu arbeiten. – Um die höchst mögliche Entwicklungsstufe zu erreichen empfehle ich die Meditation. „Erkenne dich selbst!“

 

Wir werden hier auch im Weiteren Hypnose MP3’s zum Kauf anbieten, die die Entwicklung zum Erwachen beschleunigen können. Zum Beispiel diese hier.

Veränderung durch Hypnose MP3

Ich werde immer wieder gefragt, ob und wie man die Hypnoseanwendungen denn benutzen soll. Bei der Geldmaschine Unterbewusstsein ist es zum Beispiel so, dass der erste Teil eher der Verständnisteil ist und der zweite eher der Suggestive. Ich könnte hierzu nie eine vernünftige Auskunft geben, da ich auch nie sagen kann, wann jemand den Verstandesteil in sich absorbiert hat. Aber ich möchte das im Weiteren ausführen:

Das menschliche Gehirn und dem daraus resultierenden Verstand ist eine perfekte Anpassungsmaschine. Wenn Sie in ein anderes Land zu vollkommen andersartigen Menschen gehen würden und dort leben, dann wären Sie nach einem Jahr schon ein erheblich anderer. Dies passiert aufgrund der Anpassungsfähigkeit erst ihrer Gedanken und in der Folge der mehrfachen Wiederholung dieser Gedanken. Körperliche Aktivitäten, also Taten die noch mit diesen Gedanken einhergehen verstärken die Veränderungsgeschwindigkeit noch.

Die Suggestionsdateien, also Hypnose MP3’s leisten ähnliches, bloß, dass Sie sich die Suggestionen, indem Sie eine bestimmte Datei ausgewählt und gekauft haben, selbst wählen konnten. In dieser Hinsicht haben Sie sich entschieden in einem bestimmten Bereich ein anderer sein zu wollen. Und das ist zunächst der wichtigste Schritt. Ihre Entscheidung ist die Umlenkung der Energien in sich. Sie WOLLEN anders sein und suchen nun nach der Bestätigung und Anzeichen im Leben, die Ihnen sagen, dass es sich auch so verhält.

Wenn sie zum Beispiel Selbstbewusstsein wollen, und es sich wieder und wieder sagen, dann tun sie gut daran in der Außenwelt Beseise dafür zu suchen, denn sie werden sie finden. Sie würden auch Beweise finden, die sie als nicht selbstbewusst errscheinen lassen würden, aber da sie den Fokus auf mehr Selbstbewusstsein geworfen haben, ist es auch genau dies, was ihnen am meisten erscheint, weil ihr Bewusstsein darauf eingeeicht ist aufgrund ihrer Entscheidung. Zu Motivation und Entscheidung, mich hat dieses Video sehr bewegt:

Die Entscheidung sollten also immer auf gesunder Basis stehen. Statt halbherzigen Wünschens sollte es sich um eine ernsthafte Entscheidung handeln mit der Bereitschaft alles dafür zu tun, was notwendig ist, um es zu erreichen. Wenn wir bei dem Beispiel des Auswanderns blieben, was ja einer Permanentsuggestion gleichkommen würde, weil die neue Umgebung ja nun vollkommen anders auf sie reagiert, als sie es zuvor in der Heimat getan hätte. Vergleichen wir dies mit der Beaufschlagung von Suggestionen mittels Hypnose MP3, so bedeutet dies, dass Sie egal welche Datei sie wann benutzen, es Sie in jedem Falle ein klein wenig in Ihre gewünschte Richtung verändern wird.

Wir Menschen sind sehr mächtig, wenn wir unseren Willen für etwas Bestimmtes einschalten. Und unsere Anatomie ist nur zu bereit es in die Umsetzung zu bringen. Wenn sie bei Ihrem Kauf hier sowohl Thought Rain als auch Hypnose bekommen haben, so probieren sie aus, was ihnen zunächst am besten gefällt und welche Wirkung es hinterläßt. Wirkungsvoller ist im Allgemeinen die Hypnose, weil der Geist auf die richtigen Gedanken bezüglich des Themas fokussiert wird. Das belohnt das Unterbewusstsein, indem es nach einger Zeit des Anhörens diese Gedanken im Wachbewusstsein erscheinen läßt. Das bedeutet, die Gedanken sind dann bereits im Unterbewusstsein gespeichert, weil sonst könnten sie nicht plötzlich aus dem Nichts erscheinen. Und wenn dies immer mehr geschieht, dann haben sie sich in diese Richtung bereits ein gutes Stück verändet. So kommt man dann von dem Gedanken: „oh, ich habe schon wieder kein Geld!“ ein neuer auf: „Bald schon rauscht das dicke Geld an und ich bekomme die Möglichkeit dazu!“ So oder ähnlich läuft es immer ab! Derjenige der sich entschieden hat reich zu werden und bereit ist sich voller Hingabe dieser Aufgabe zu stellen und froh und munter seinen Aufgaben nachgeht, der wird es erreichen.

Wir sind alle kleine Götter, die sich ihre Welt selbst erschaffen. Und irgendwann ist man dort angelangt. Und es ist tausendmal befriedigender etwas durch seine eigene Kraft erreicht zu haben, als ein Leben lang auf die Welt zu schimpfen und am Ende ohne etwas in den Händen von dieser Welt zu scheiden. Die Wahl unseres Ziels ist von jedem selbst zu leisten. Manche sind orientierungslos und manche wissen schon ab fünf Jahren (Mozart) was sie in ihrem Leben tun wollen. Wer meint, andere müßten ihm sagen, was seine Ziele sein sollen, der bekommt sie. Man wird an einem Arbeitsplatz stehen, wo man nicht seine Kreativität ausleben kann um selbst etwas zu erschaffen. Wer keine Ziele hat, für den haben andere welche.

Sehen sie nun ihre Macht? Sehen sie wie wichtig richtige Überlegungen sind die zu richtigen Entscheidungen führen und sehen sie, dass man dann bei einer solch wundervollen Entscheidung dabei bleiben sollte, bis man sein Ziel erreicht hat? Ich gebe zu, nun wo ich 53 bin habe ich es kappiert, aber mit 30 hätte man mir diese Weisheit nicht abverlangen können. Aber nun gebe ich sie auch gerne an sie weiter.

Nutzen Sie die Hypnose und wenn es Ihnen gefällt hören Sie spaßeshalber ab und zu die Thought Rain (können Sie auch tagsüber hören in Endlosschleife). ABER vergessen sie NIE ihr Ziel in der Ferne. Dieses Ziel sollte an Ihrem Himmel stehen. Und wenn sie sich positiv dazu motivieren wollen, dann fragen Sie sich, WARUM sie das Ziel erreichen wollen. Was springt für Sie heraus? Schickes Auto Haus, tolle Frauen (Männer) um sie herum, das ist einfach klasse und schon mag man weiter machen, weil man sein Ziel in der Ferne wieder im Blick hat.

Hypnose MP3’s sind eine nützliche Hilfe, um ihr Vorhaben mental zu unterstützen, ersetzt aber nicht ihre bewusste Entscheidung!

Bitte vergessen Sie nicht: Sie sind neutrales Bewusstsein, eine Ausgesandtheit Gottes und haben durch das Leben die Möglichkeit, die materielle Welt in Erfahrung zu bringen. Also schneiden Sie sich am besten den Teil vom Kuchen ab, der Ihnen am besten tut!